Jahresarchiv 2009

alle mal herhören

freitag (11.12.) eröffnet im gängeviertel in der speckstraße ne ausstellung wo ich auch ne kleine arbeit zu beitrage. und ich sagmal so: es hat was mit nagern zu tun!

die eröffnung ist irgendwann abends, wer um 8 kommt macht aber sicher nix falsch. ich werd da sein.

update:
über nacht sind die details reingeflattert:

Eröffnung am 11.12.2009 um 19 Uhr
in der Speckstrasse 85/ Gängeviertel Hamburg
U2 Station Gänsemarkt/ Ausgang Speckstrasse

Gunnar F. Gerlach spricht zum Thema
“Quergänge durch hamburgensische Kunst mit Geschichten…”

Öffnungszeiten Di – So 15-20 Uhr
an Feiertagen evtl. geschlossen oder nach Vereinbarung

Ausstellung vom 12.12.2009 – 06.01.2010

Lena Schmidt, Marion Walter, Hartmut Gerbsch,
Moritz von Kärnten, Karl Holstein, Ralf Jurszo,
Christine Ebeling, Sabine Mohr, Jokinen, Katia Kelm,
Jörg Stange, Wolfgang Kampz, Martin Mainz

www.gaengeviertel.info

da geh ich freitag abend hin

ihr auch?

manuel zonouzis ausstellung im westwerk
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gängeviertel die zweite

wer die presseberichte zum gängeviertel verfolgt muss doof sein wenn er spätestens jetzt nicht erkennt: die politiker die in hamburg an den hebeln sitzen wollen die künstler im gängeviertel nicht haben. und die hamburger bevölkerung hat diese politiker gewählt.
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bilder die nicht allen gehören

ich interessiere mich eigentlich nicht für marken und auch nicht sonderlich für marketing. so hat es mich umso mehr verblüfft was da gerade eine klamottenfirma gegen ein halbes duzend handarbeiterinnen auffährt, die bei dawanda selbstgebastelte handtaschen, gürtelschnallen und spitzendeckchen feil bieten.
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ausstellungstipp

gestern war ich auf der eröffnung meiner ehemaligen kommilitonin jeannette fabis in der galerie ölfrüh.
obgleich sich meine eigene arbeit ja nie so auffällig minimalistisch ausnahm hab ich die fähigkeit zur reduktion bei anderen immer bestaunt. ich bin ne glühende bewundererin von jeannettes wäscheständerbildern und warte sehnlichst auf den tag, an dem sie endlich ihre webseite fertig hat. hier hab hier mal ein paar seiten rausgefischt, wo man zwar keine wäscheständer aber allerlei andere tolle bilder sehen kann:

die unvergleichliche nora sdun über jeannette, viele bilder und ein heft was man kaufen kann

jeannette bei trottoir mit satellitenschüsseln

jeannette als stipendiatin vom pilotprojekt gropiusstadt

jeannette bei corridorart

jeannette bei hafen+rand

zu ölfrüh sollte man eh dringend mal hingehen. ein eigentümliches haus was räumlich eigentlich alles, was ich bisher an hamburger ausstellungsorten gesehen hab, in den schatten stellt. und es hat nette menschen darin.

mein liebes gängeviertel muckt auf

im hamburger gängeviertel hatte ich vor ein paar jahren auch mal für kurze zeit ein atelier. der investor der damals dort eine flaniermeile mit hutnadeldesign und feinkostboutiquen plante ist längst abgesprungen oder pleite gegangen oder wasweissich und ein neuer investor hat das viertel – naja übernommen? bezahlt hat er jedenfalls noch nicht. meine alte freundin die kulturmanagerin wird jetzt warscheinlich nicht mehr soviel zu sagen haben, mittlerweile sind dort die künstler – sagen wir mal “in der überzahl” und haben ordentlich rummel veranstaltet. mir gefielen folgende links am besten:

sehr informatives audio zur besetzung des gängeviertels mit einem beitrag von daniel richter über die beschissene hamburger kulturpolitik im deutschladradio

art berichtet ziemlich zeitnah und ausführlich mit schönen bildern (leider ohne namen der jeweiligen aussteller)

drollig, dieser schalthoff. der grüne ist dafür aber ziemlich auf wahlkampf gebürstet und schleimt sich ordentlich ein.

die internetseite der initiative

tolle bilder der ausstellung im gängeviertel bei flickr

kleiner abstecher ins urheberrecht und zurück

vor ein paar tagen erhielt ich per mail dieses banner:

vonkunstausstellungenleben

ich dachte: stimmt! — aber wenn ich das schon poste sollte ich dazu vielleicht nochmal etwas erklären.
und sowas geht immer besser wenn man ungefähr weiss, wovon man redet.
also googelte ich, was andere so zu diesem thema schreiben und stolperte prompt über den selben banner. ach nee — der bbk (berufsverband bildender künstler) — sieh an.
ok, ich gebe zu, ich habe vorurteile. ich bin geprägt durch einen gewissen gruppenzwang und in den kreisen, in denen ich verkehre, hat der bbk keinen sonderlich guten ruf. der grund dafür ist einfach: die ausstellungen die der bbk für dessen mitglieder organisiert sind unerträglich. darüber hinaus ist die mitgliedschaft in vereinen oder parteien unter künstlern ungefähr genauso verpönt wie die angehörigkeit einer religion.
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mein letztes bild

herrentaschentuch

schleiche seit tagen um eine idee herum, die mir herzklopfen bereitet, wenn ich nur an sie denke. wobei: als idee kann man es eigentlich noch nicht bezeichnen, “ahnung” passt besser. denn solange mich nicht nähere um schärfer zu sehen kann ich bestenfalls ihre umrisse erkennen. und so ziehe ich seit tagen meine kreise um die umrisse, was ja ganz ehrenhaft ist (immerhin arbeite ich) kann aber auch nicht behaupten, dass diese kreise merkbar enger werden. Mehr »