Category Archives: „bitte umblättern“

darf ich vorstellen

ein neuer eintrag im archiv:

umzuege_thumb
höhlen durch umzüge

links

spiegel.de: geschlechtertrennung. von ulrike knöfel, märz 2013

sehr pointierter artikel über den aktuellen status von künstlerinnen auf dem ungewöhnlich männer-dominierten deutschen kunstmarkt.

Als der Künstler Georg Baselitz im SPIEGEL vor kurzem die Ansicht äußerte, Frauen malten nicht so gut wie Männer, löste das in amerikanischen Kunst-Blogs eine Debatte aus, ebenso im nahen Österreich, auch die Briten zürnten. In Deutschland nahm man das so hin.

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“Charles Budnikowski”

habe ich heute in einem buch von tilman knop gelesen und mich den halben tag kaputt gelacht. als ich diese wörter eben auf dessen homepage suchte musste ich mich wieder kaputt lachen, diesmal darüber:

tilman knop: ein wald mit bäumen

und darüber:

tilman knop: 5 fehler

ich war die tage auch auf seiner aktuellen ausstellung in der hamburger mutiple box (läuft noch bis zum 24.) und kann nur jedem raten, sich das anzukucken.

wah!

herausragender artikel des hamburger kunstverein-leiters waldvogel darüber, warum der kunstverein ab sofort keine gehälter und seine miete nicht mehr bezahlen kann. lesen!

nachtrag: der artikel wurde offenbar kommentarlos entfernt. allerdings schreibt die art dazu:

Nach einer Mitgliederversammlung am Montag, deren Verlauf Florian Waldvogel kommentiert, indem er sie nicht kommentiert, ist der Blog-Eintrag verschwunden, der künstlerische Leiter erklärt, er habe nur ein “strukturelles Problem” aufzeigen wollen, und der Schatzmeister lässt verlauten, man rechne eventuell sogar mit einem kleinen Plus am Jahresende.

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ausgehtipp

gestern abend das erste mal im im kunstverein linda gewesen (das linda gibts seit 6 jahren). ein ziemlich mörderisches graues reihenhaus aus papier von der unnachahmlichen laila unger bestaunt.


 

ausserdem tolle arbeiten von daniela lehmann carrasco und mette kit jensen.

ziemlich begeistert vom standort und den räumen. fast wie das alte 88, selbst die besucher waren dieselben (also die, die noch übrig geblieben sind und nicht nach berlin gegangen sind).

die ausstellung läuft nur noch heute bis 19 uhr und morgen von 14 bis 19 uhr. das linda ist in der seilerstraße 36 in st. pauli.
ankucken!

Inside the Painter’s Studio

letzte woche bekam ich von meiner freundin anke ein buch geschenkt. es ist eine art sammlung von interviews mit 24 amerikanischen malern über ihre ateliers und wie sie arbeiten. die maler sind in usa möglicherweise etwas bekannter, ich kannte nur chuck close und dana schutz und seit ich die anderen alle einzeln gegoogelt habe (bildsuche) weiss ich, dass ich mir die namen der übrigen nicht merken werde.
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neues

im archiv gibts neue einträge:

Ausstellungsansichten: Hab ich was verpasst?

warum ich nun doch keine musikerin mehr werde

ich hätte die arbeit auch kevin nennen können

kopfüber kopfüber malen


lucy und andere vorfahrinnen

knete am rand der filmgeschichte

kleiner nicht so ganz geheimer tipp

eben zurück von einem ort, an dem man gewesen sein sollte, und der, wie die meisten guten orte, nicht gerade überlaufen ist: diesem hier

thorsten brinkmann hat dort eine dieser arbeiten hinterlassen, bei der man sich fragt warum sowas tolles immer nur thorsten brinkmann einfällt.

die trockennasenprimaten vom abendblatt

vielleicht sollte ich lieber nix drüber schreiben, vielleicht liest es eh keiner, wenn ichs hier nicht weiter erwähne. wer kauft schon das abendblatt bzw klickt sich durch die tiefsten untiefen der online version, bei der ja bekanntermassen hinter jeder überschrift die abofalle lauert.
leider ist dieser artikel aber nun ausgerechnet nicht hinter einer paywall verborgen, diesen artikel darf jeder lesen.

es ist üblich, dass redaktionen titel, subtitel und teaser bestimmen können oder ggf. umschreiben. so auch in diesem fall. der text den der autor wolf jahn geschrieben hat trug ursprünglich den titel „Die Evolution der Katia Kelm“. das war den zuständigen redakteuren beim hamburger abendblatt aber offenbar nicht „aussagekräftig“ genug. das abendblatt machte daraus:

Eine Frau macht sich zum Affen
Die Hamburger Künstlerin Katia Kelm zeigt bis zum 1. Mai Plastiken, Bilder und Rückblicke auf die Frühgeschichte der Primaten in Rothenburgsort.

abgesehen davon dass selbst die formulierung des subtitels missglückt ist (welche Primaten? wenn überhaupt geht es um die stammesgeschichte des menschen. was spricht ausserdem gegen die “Evolution” aus dem ursprungstitel?) ist die primär geläufige bedeutung der redensart, jemand mache sich zum affen, eine schlichte beleidigung.
im übrigen verhunzt der titel auch den eigentlichen text. er schickt eine abwertung voran, was die leser einen verriss erwarten lässt und beeinflusst die lesart des eigentlichen textes negativ.

Hab ich was verpasst?

Neue Arbeiten.

Eröffnung ist am Samstag, den 16. April 2011 ab 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 30. April 2011
Öffnungszeiten: Mittwochs ab 19 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Galerie Oel-Früh
Brandshofer Deich 45
20539 Hamburg

Hab ich was verpasst? – Neue Arbeiten
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