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	<title>katias blog &#187; früher war alles besser</title>
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		<title>ausflugstipp</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 07:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[heute, am Samstag, den 11.02. von 11:00-14:00 Uhr Im Haus der Jugend, Stintfang, Alfred Wegener-Weg 3, 20459 Hamburg findet das sog. &#8220;Werkstattgespräch zur Neubebauung des Grundstücks Hafentor 7&#8243; statt. Anwohner und Hamburger Bürgerinnen und Bürger wurden hierzu vom Investor EUROLAND zur Mitsprache eingeladen. Davor findet außerdem eine Begehung des Standortes mit EUROLAND von 9:30-10:30 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>heute, am Samstag, den 11.02.<br />
von 11:00-14:00 Uhr<br />
Im Haus der Jugend, Stintfang,<br />
Alfred Wegener-Weg 3, 20459 Hamburg</p>
<p>findet das sog. &#8220;Werkstattgespräch zur Neubebauung des Grundstücks Hafentor 7&#8243; statt.<br />
Anwohner und Hamburger Bürgerinnen und Bürger wurden hierzu vom Investor EUROLAND zur Mitsprache eingeladen.</p>
<p>Davor findet außerdem eine Begehung  des Standortes mit EUROLAND von 9:30-10:30 Uhr statt.</p>
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		<title>neues zur stintfangbebauung</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 12:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[neues zur stintfangbebauung:

die frage, ob es ein fake ist wenn der investor den anwohnern der fläche hafentor 7 diskussionsbereitschaft signalisiert und einen workshop zu dem bauvorhaben anbietet, ist sogut wie beantwortet: ja, es ist ein fake. 

das angebot eines workshops kam erstmalig bei der stadtteilkonferenz am 27.9. auf, als ich mich über die „kristalline form“ und dimension des monströsen neubaus echauffierte. ob denn schon alles feststehe, wollte ich wissen. herr horx von EUROLAND erwiderte: das könne man alles noch diskutieren – zb. im rahmes eines workshops. 

vor etwa zwei wochen trafen sich anwohner mit herrn horx und um genauere informationen zum workshop zu erfragen. 
zufällig wohnen in unserem haus 3 architekten, die auch bereit wären, im rahmen dieses workshops über die bauliche form und höhe des gebäudes auf fachlich kompetente weise zu sprechen.
herr horx machte bei diesem treffen klar: der workshop wird sich nur auf die nutzung beziehen aber an der hülle und höhe wird nicht gerüttelt.

insofern handelt es sich aus meiner sicht bei dem workshop um eine PR aktion, weil bürgerbeteiligung gerade so in ist.

von seiten mancher fachbehörden hört man übrigens bereits, dass diese für das bauvorhaben eher nach gründen gegen wohnungen und für die errichtung eines 'wirtschaftfreundlichen bürogebäudes‘ suchen. 
das denkmalschutzamt dagegen scheint immerhin etwas mehr begriffen zu haben. von dort gibt es eine stellungnahme aus der sinngemäß hervorgeht, dass aus denkmalpflegrischer sicht ein verbauen des hangs und der aussicht auf die völle höhe der bastion äußerst kritisch gesehen wird.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://katiakelm.de/blog/2011/10/16/hamburg/">meine frage, ob es ein fake ist wenn der investor EUROLAND den anwohnern und betroffenen des bauvorhabens &#8220;hafentor&#8221; diskussionsbereitschaft signalisiert</a> und einen workshop anbietet, ist sogut wie beantwortet: ja, es ist ein fake. </p>
<p>das angebot eines workshops kam erstmalig auf bei der <a href="http://katiakelm.de/blog/2011/10/19/update-stintfangbebauung/">stadtteilkonferenz am 27.9.</a>, als ich mich über die „kristalline form“ und dimension des monströsen neubaus echauffierte. ob denn schon alles feststehe, wollte ich wissen. herr horx von EUROLAND erwiderte: das könne man alles noch diskutieren – zb. im rahmes eines workshops. </p>
<p>vor etwa zwei wochen trafen sich anwohner mit herrn horx und um genauere informationen zum workshop zu erfragen.<br />
zufällig wohnen in unserem haus 3 architekten, die auch bereit wären, mit EUROLAND über die bauliche form und höhe des gebäudes auf fachlich kompetente weise zu sprechen.<br />
herr horx machte bei diesem treffen überraschend klar: der workshop wird sich ausschliesslich auf die nutzung beziehen – an der hülle und höhe wird nicht gerüttelt.</p>
<p>es handelt es bei diesem &#8220;workshop&#8221; aus meiner sicht insofern um eine reine PR aktion.</p>
<p>von seiten mancher fachbehörden hört man übrigens bereits, dass diese für das bauvorhaben eher nach gründen gegen wohnungen und für die errichtung eines &#8216;wirtschaftfreundlichen bürogebäudes‘ suchen.<br />
immerhin scheint das denkmalschutzamt etwas mehr begriffen zu haben: von dort gibt es eine stellungnahme aus der sinngemäß hervorgeht, dass aus denkmalpflegerischer sicht ein verbauen des hangs und der aussicht auf die volle höhe der bastion äußerst kritisch gesehen wird.</p>
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		<title>rum traube und die hamburger kulturstiftung</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 18:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[das letzte mal dass meine arbeiten gefördert wurden war vor 10 jahren. damals hatte ich das hamburg stipendium. man bekam damals 1400 mark im monat plus teilnahme an einer gruppenausstellung mit katalog. seitdem hatte ich mich nie mehr für eine förderung beworben. welche auch? die orte, an denen ich in hamburg meistens ausstelle werden selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das letzte mal dass meine arbeiten gefördert wurden war vor 10 jahren. damals hatte ich das <a href="http://www.hamburg.de/stipendien/179884/stipendien-kb.html">hamburg stipendium</a>. man bekam damals 1400 mark im monat plus teilnahme an einer gruppenausstellung mit katalog.<br />
seitdem hatte ich mich nie mehr für eine förderung beworben. welche auch? die orte, an denen ich in hamburg meistens ausstelle werden selbst schon gefördert. da bekommen die künstler für gewöhnlich nichts.</p>
<p>für <a href="http://katiakelm.de/blog/2011/10/31/einladung-2/">rum traube nuss</a> hatten wir uns bei der <a href="http://www.kulturstiftung-hh.de/">hamburger kulturstiftung</a> für eine projektförderung beworden. <a href="http://www.kulturstadt-hh.de/?p=805">von der kulturbehörde wird das westwerk eh bereits unterstützt</a> – was allerdings auch nur miete und postkartendruck deckt und dank der elbphilharmonie auch gerade erst wieder gekürzt wurde.</p>
<p>die jury der kulturstiftung lehnte unser projekt ab. auf nachfrage bekamen wir die erklärung, dass wir zu alt seien. man fördere eher jüngere kunst.<br />
das erstaunliche daran war, dass sich diese äusserung nicht auf irgendeine offzielle altersgrenze bezieht. die gibt es im bewerbungsverfahren der stiftung nämlich nicht. man weiss also garnicht, was für die kulturstiftung &#8220;junge kunst&#8221; bedeutet. </p>
<p>am selben tag, als wir die ablehnung erhielten, traf ich zufällig eine galeristin, die einmal im jahr eine grosse verkaufsausstellung organisiert. sie schwärmte davon, wie gut das geschäft laufe und meinte, sie riefe auch gleich mal bei der kulturstiftung an, die wollten schon so lange mal was für sie tun. </p>
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		<title>hamburg</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 11:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>ein grund dafür dass ich immer noch in hamburg bin obwohl zwei drittel meiner bekannten und freunde längst weggezogen sind, war meine wohnung am <a href="http://maps.google.de/maps?q=Kuhberg,+Hamburg&#038;hl=de&#038;ll=53.546593,9.973397&#038;spn=0.007242,0.014806&#038;sll=53.546345,9.973226&#038;sspn=0.007242,0.014806&#038;vpsrc=0&#038;hnear=Kuhberg,+20459+Hamburg&#038;t=m&#038;z=16">kuhberg</a>. vor 15 jahren, mein sohn war gerade geboren, bezogen wir diese kleine altbau-wohnung im portugiesenviertel an den landungsbrücken. im 4ten stock, direkt am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stintfang">stintfang</a>, blicken wir direkt auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alter_Elbpark">alten elbpark</a>, mit spechten, eichhörnchen und kaninchen als nachbarn. und wir können den hafen sehen, die kähne und das wasser. so eine wohnung, dachte ich, bekommt man nie wieder.</p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/zuhausevordertür-413x309.jpg" alt="" title="gestern abend vor der haustür" width="413" height="309" class="alignleft size-medium wp-image-1407" /></p>
<p><span id="more-1324"></span></p>
<p>vor 8 jahren las ich in der zeitung zufällig von einem architekturwettbewerb, den die stadteigene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sprinkenhof#Sprinkenhof_AG">sprinkenhof ag</a> ausgeschrieben hatte und dessen gewinner auch schon feststand: ein 9-geschossiges hochhaus in form eines geblähten segels von <a href="http://www.dfz-hh.de/">dinse feest zurl</a>. <a href="http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Wettbewerb_am_Stintfang_in_Hamburg_entschieden_13949.html">etwa 3000 qm bürofläche</a> sollten direkt vor unserer nase zwischen die beiden bahnhofseingänge geklemmt werden.</p>
<p>es gab auch schon den passenden mieter: die rennomierte hamburger <a href="http://www.koerber-stiftung.de/">körber stiftung</a> brauchte neue büros.</p>
<p>obwohl 2003 in hamburg über 700.000 qm büroraum leerstanden und die hafencity ein paar hundert meter weiter gerade gebaut wurde fand hamburg es schlüssig, sein historisch geprägtes hafenviertel mit einem 37 meter hohen büroturm „verschönern“.<br />
dass der flächennutzungsplan dieses letzte grüne stück des alten hamburger wallrings als grünfläche auswies, auf der maximal 2-geschossig gebaut werden durfte, sowas lässt sich ja alles ändern.<br />
kulturbehörde und das denkmalschutzamt stimmten dem bauvorhaben ausdrücklich zu.</p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/map-413x314.jpg" alt="" title="alte hamburgkarte mit wallring" width="413" height="314" class="alignleft size-medium wp-image-1418" /></p>
<p>weil ich befürchtete, dass kaum jemand diesen fingernagelgrossen zeitungsartikel gelesen hatte schieb ich ein flugblatt auf dem ich die ganze misere nochmal zusammenfasste und zu einem anwohnertreffen in den räumen der <a href="http://www.djh-nordmark.de/jh/hamburg-stintfang/ ">jugendherberge</a> aufrief. das druckte ich auf meinem tintenstrahldrucker hundert mal aus, schnappte mir eine rolle tesafilm und meinen damals 8-jährigen sohn und beklebte mit dessen hilfe alle haustüren im viertel. wir nannten uns „anwohnerinitiative hafentor“. </p>
<p>es folgten viele mails, briefe, pressetexte und noch mehr flugblätter. der harte kern unserer ini, die sich seit dem ersten treffen gebildet hatte, bestand aus ungefär 10 leuten, die sich regelmässig im wohnzimmer meiner nachbarin trafen und <strike>sich</strike> <strike>betranken</strike> überlegten, was als nächstes zu tun war. an unserer hauswand flatterte ein bettlaken auf dem stand: „kein hochhaus am stintfang!“<br />
wir gingen zu stadtplanungsausschusssitzungen und bezirksversammlungen, sassen in der besucherecke, hielten unsere protestschilder hoch und stellten in der sog. „öffentlichen fragestunde“ artig unsere vorformulierten fragen.<br />
ausser uns gab noch eine weitere initiative, die IG „Rettet den Stintfang“, eine gruppe aus hoteliers und reedern die sich einen recht rennomierten und fähigen anwalt leisteten und uns immer gut auf dem laufenden hielten.<br />
die entscheidende nachhilfe in bezirkspolitik kam allerdings von einem mitglied der gal-bezirksfraktion, der mich ausgiebig mit baugesetzbuchkopien, verordnungen über fahrradstellplätze und anderem unlesbarem zeug versorgte. die sache fing an spass zu machen. </p>
<p>die körber stifung stellt sich auf ihrer webseite so vor:<br />
<a href="http://www.koerber-stiftung.de/stiftung/profil.html ">„Bürgerinnen und Bürgern, die nicht alles so lassen wollen, wie es ist, bietet sie Chancen zur Mitwirkung und Anregungen für eigene Initiativen.“</a><br />
das passte doch. wir schrieben also einen höflichen brief an den vorstand und legten unseren stadtpunkt dar mit der bitte um ein gespräch. die antwort kam spät und war deutlich: man hielte es „für nicht zielführend“ gespräche „abseits des offiziellen weges“ zu führen.<br />
man unterstütze das bauvorhaben „nach kräften“ und meine, dass man &#8220;als regional, national und international tätige organisation&#8221; durchaus in ein viertel mit historisch gewachsenen, urbanen strukturen passe.</p>
<p>ein paar wochen später ergab sich eine möglichkeit zumindest indirekt nochmals in kontakt zu treten: das abendblatt berichtete von einem geplanten galadiner im hotel atlantic, zu dem die körberstiftung ihre mitglieder eingeladen hatte. zwei von uns stellten sich also im regen vors hotel und gaben den gästen was zum lesen mit.</p>
<p>im frühjahr 2004 stand dann der letzte schritt vor baubeginn an: die 4-wöchige öffentliche planauslegungsphase. während dieser zeit können bürger einsicht bekommen in die neuen pläne und nochmals bedenken äussern oder fragen stellen, auf die die behörde eingehen muss.<br />
weil die zeitungen kaum darüber berichteten mussten wir also selbst tätig werden und stellten uns auf die strasse, direkt vor das baugrundstück. jeden, der vorbei kam, fragten wir: „wissen sie schon, dass hier ein hochhaus hin soll? was halten sie denn davon?“<br />
um es den leuten mit den schriftlichen einwänden beim bezirksamt so leicht wie möglich zu machen hatten wir die briefe schon vorformuliert. es gab 10 verschiedene versionen und von jeder version 49 exemplare.<br />
der grund für diese etwas seltsamen zahlen steht gewissermassen im baugesetzbuch: ab einer anzahl von 50 inhaltlich ähnlichen einwänden kann das zuständige bezirksamt eine sammelantwort veröffentlichen.<br />
man glaubt garnicht, was es für einen spass machen kann, 490 briefe zu falten, in umschläge zu stecken und zuzukleben.</p>
<p>4 tage vor ende der planauslegung zog körber das vorhaben überraschend zurück. <a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article243434/Bronze-Turm-Koerber-macht-Rueckzieher.html">im abendblatt sagte der vorstandschef</a>, dass es allerdings nicht an den anwohnerprotesten gelegen habe – und ich glaubte ihm aufs wort.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>das ist jetzt wie gesagt 8 jahre her. die ordner mit den alten briefen und sitzungsprotokollen stehen seitdem auf dem dachboden. und es ist nicht so, dass ich es nicht befürchtet hätte, dass es irgendwann wieder losginge, aber dann ging doch alles viel schneller als geahnt.</p>
<p>es fing an mit einem besuch. ein herr mit akten im arm, stand bei uns vor der tür: er sei beauftragt worden ein „stimmungsbild“ im viertel zu erstellen und zwischen anwohnern und <a href="http://www.euroland.info/">euroland</a>, dem neuen besitzer des grundstückes am hafentor zu „vermitteln“.<br />
er habe gehört, ich sei damals recht aktiv gewesen und ob ich wohl vorhabe, das, was ich damals vor 8 jahren gemacht hatte, noch weiterzuführen.<br />
ich bat ihn herein und liess mir das projekt erklären. von sozialem wohnungsbau war die rede und einer landkartensammlung, gewissermassen als „filiale“ des museums für hamburgische geschichte. er zeigte mir die pläne. das gebäude sah aus wie ein riesiger assymetrischer wahllos zusammengeklopper stapel aus dreiecken. diesmal zwar nicht 9 geschosse sondern 2 weniger, dafür aber auf einer fläche, so lang wie die ganze straße und noch darüber hinaus, über den eingang des s-bahn hofes hinweg, den kuhberg hoch. offenbar hatte man versucht, die „verlorenen“ zwei stockwerke seitlich anzupappen.<br />
ich war vollkommen entsetzt. „wenn ich mir diesen schrott jeden tag ansehen muss ich jeden tag kotzen,“ sagte ich und der vermittler erwiderte erschrocken: „nein nein, das ist ja nur ein entwurf, das steht doch alles noch garnicht fest.“ ausserdem lege euroland wert auf ein friedliches auskommen mit den anwohnern und da liesse sich im rahmen eines worshops sicher etwas erarbeiten. </p>
<p>ein paar wochen später dann die einladung zur <a href=" http://www.grossneumarkt-fleetinsel.de/stadtteilkonferenz/ ">„stadtteilkonferenz“</a>. auf der tagesordnung ein punkt: das „wohnprojekt am hafentor“ (ich definiere den begriff „wohnprojekt“ ja eher so wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wohnprojekt">wikipedia</a> aber ok).</p>
<p>die stadtteilkonferenz war im vergleich zur öffentlichen anhörung 2003 auffallend schlecht besucht. damals kamen mehr menschen als stühle dort waren (ca. 200 stand später mal in irgendeiner zeitung) zur stadtteilkonferenz kamen vielleicht 50 und es wurde auch in keiner zeitung darüber berichtet.</p>
<p>vorstandsmitglieder von euroland und der architekten wechselten sich ab. der ganze vortrag war ein einziger versuch, möglichst wenig anzuecken. das gemeinnützigkeits-alibi war, seitdem der „stimmungsbild-einholer“ davon erzählt hatte, sogar noch ausgebaut worden. an stelle des langweiligem sozialen wohnungsbau hatten sie sich jetzt die <a href="http://www.alsterdorf.de/">stiftung alsterdorf</a> ins boot geholt mit wohnraum für menschen mit behinderungen. auch den kultur-aspekt hatten sie verstärkt: neben der landkartensammlung ist auch eine neue galerie für die <a href="http://www.schlumper.de/">schlumper</a> geplant. also das volle programm. </p>
<p>nur die obersten vier geschosse passen nicht so ganz ins wohltätigkeitskonzept. hier entstehen wohnungen zu einer hälfte gefördert, zur anderen nicht. auf nachfrage eines anwohners, was die denn kosten werden, hiess es: zwischen 13 und 15 € pro quadratmeter. „irgendwie müsse man das ganze ja auch finanzieren.“</p>
<p>als der gebäude-entwurf gezeigt wurde wurde ich hektisch. es handelte sich um exakt den selben „vorläufigen“ entwurf, den mir der „vermittler“ gezeigt hatte. geändert hatte sich nichts. im gegenteil, es wurden etliche simulationen gezeigt von ansichten, die verdeutlichen sollten, wie gut sich das futuristische ding ins stadtbild einfüge. der anwesende architekt bezeichnete das werk seiner kollegen als „kristallinen körper“. </p>
<p>die architekten sind tatsächlich wieder dieselben, die auch das „geblähte segel“ für körber entworfen hatten und ich nahm mir vor, später am abend meinen mann (gelernter architekt) mal zu fragen was architekten eigentlich für probleme mit gebäuden haben.</p>
<p>die simulationen zeigten jeweils bilder ohne &#8211; und mit neuem gebäude. die perspektiven waren entweder so gewählt, dass das grundstück eh nur aus größter distanz gezeigt wurde oder von schräg oben. es gab jedoch kein einziges bild, was das gebäude frontal, vom grundstück gegenüber oder von anderen standorten der betroffenen nachbarn gezeigt hätte.<br />
trotzdem waren die simulationen durchweg schockierend. und soviel gemeinnützigkeit der neue besitzer auch bemüht hat: liebe hamburger, euer rundumblick von eurer aussichtsplattform am stintfang gehört demnächst schon der vergangenheit an.</p>
<p><a class="lightview" href="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/Seiten-aus-HAF_Stadtplanungsausschuss_111024.jpg"> <img class="alignnone size-medium wp-image-1428" title="bauprojekt am hafentor stintfang" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/Seiten-aus-HAF_Stadtplanungsausschuss_111024.jpg" alt="bauprojekt am hafentor stintfang" width="413" height="269"/></a></p>
<p>ebenso zweifelhaft wie die stadtbildlichen simulationen war auch die behauptung, es käme zu keiner verschattung. das hafentor ist gerade mal eine einspurige strasse und der kuhberg ist nicht mal eine strasse sondern nur ein fussweg. dort wo uns bisher bäume gegenüber standen, von denen dem es im sommer immer mirabellen regnet, soll jetzt nur ein paar schritte entfernt eine wand stehen. jeder hinterhof ist heller.</p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/bäume-413x309.jpg" alt="" title="der alte elbpark bei mir gegenüber" width="413" height="309" class="alignleft size-medium wp-image-1397" /> </p>
<p>ein weiteres thema des vortrages waren die vermeindlichen schandflecke rund um den bahnhofsvorplatz: die „pinkelecke“ neben dem bahnhofsgebäude, der verkommene weg, den keiner nutzt, und auch die behindertenunfreundlichkeit der bahnhofseingänge wurde angesprochen. bei körber war es der heruntergekommene park, der kaum genutzt wird. dies alles würde jetzt natürlich besser werden. </p>
<p>dass es auch andere möglichkeiten gibt, eine pinkelecke loszuwerden (zb. indem man öffentliche toiletten baut) oder einen ungenutzten weil ungepflegten und unbeleuchteten park zu beleben, darauf scheint noch niemand gekommen zu sein.</p>
<p>hamburgs regierung hat das grundstück und den park jahrelang bewusst verrotten lassen. und ich bin überzeugt, dass das methode hat. irgendwann wird schon ein investor kommen, die sanierung übernehmen und es im selben zug so aussehen lassen, als täte die stadt mit ihrem totalausverkauf den menschen noch einen gefallen.</p>
<p>aber zurück zu euroland. euroland gibt sich mühe. und ich muss zugeben, die beiden vorstandsmitglieder waren mir wesentlich sympatischer als die arrogante körber stiftung.<br />
zumindest behaupten sie nicht nur, gesprächsbereit zu sein. der vom &#8220;vermittler&#8221; erwähnte &#8220;workshop&#8221; wird offenbar tatsächlich stattfinden. wieviel von dem gerede über mitbestimmung dabei allerdings ein fake ist, um anwohner davon abzuhalten, wieder mit protestschildern in die bezirksversammlung zu ziehen, das wird sich zeigen.</p>
<p>auch ob am ende echte kompromisse möglich sind, daran kann ich angesichts des übertriebenen volumens des geplanten gebäudes noch nicht so richtig glauben. euroland pokert viel zu hoch. selbst wenn sie bereit wären, noch ein oder zwei geschosse zu streichen, das wäre immer noch meilenweit von dem entfernt, was ich mir wünschen würde. </p>
<p>euroland konzentriert sich innerhalb der diskussion auf die nutzungsfrage, die ist aber ja nun ziemlich undiskutierbar. wer hat schon was gegen behindertenfreundliches wohnen. da gäbe es eigentlich nur einen punkt, der zu beanstanden wäre: mieten von 13-15€ sind wuchermieten – punkt. darum ging es den anwohnern aber nie. von anfang an ging es in erster linie um das gebäude ansich. </p>
<p>wenn man im viertel mal herumfragt, was die menschen sich wünschen, es heisst: „wieso kann das gebäude was dort schon steht nicht einfach stehen bleiben?“ oder „nichts gegens neubauen aber bitte nicht größer als das was da schon steht.“<br />
wenn man jedoch in betracht zieht, dass euroland das gelände zum höchstpreis ersteigert hat, kann man sich denken, dass das so nicht passieren wird.</p>
<p>ich habe meine ganz persönliche empfindung beim anblick des entwurfes auf der stadtteilkonferenz nochmal wiederholt. etwas weniger vulgär vielleicht: „wenn ich in zukunft aus dem fenster seh und immer auf ihren „kristallinen körper“ blicken muss muss ich wohl wegziehen“.</p>
<p>ich bin in hamburg geblieben wegen meiner wohnung und weil berlin keinen hafen hat. bald hat meine wohnung auch keinen hafen mehr, da kann ich auch genauso gut nach berlin gehen.</p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/DSC01545-413x309.jpg" alt="" title="tschüss hamburg" width="413" height="309" class="alignleft size-medium wp-image-1405" /> </p>
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		<title>piller nostalgie</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 18:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(ich hätte gebrauchsgrafikerin werden sollen)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(ich hätte gebrauchsgrafikerin werden sollen)</p>

<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_1/' title='erste Pillerbar mit Ingrid Scherr, 6.10.93'><img width="413" height="553" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_1-413x553.jpg" class="attachment-medium" alt="erste Pillerbar mit Ingrid Scherr, 6.10.93" title="erste Pillerbar mit Ingrid Scherr, 6.10.93" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_gambling/' title='Gambling Piller, 2.3.94'><img width="413" height="289" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_gambling-413x289.jpg" class="attachment-medium" alt="Gambling Piller, 2.3.94" title="Gambling Piller, 2.3.94" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_beach/' title='Piller Beach Party, 3.8.94'><img width="413" height="593" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_beach-413x593.jpg" class="attachment-medium" alt="Piller Beach Party, 3.8.94" title="Piller Beach Party, 3.8.94" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_12/' title='1 Jahr Piller, 5.10.94'><img width="413" height="293" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_12-413x293.jpg" class="attachment-medium" alt="1 Jahr Piller, 5.10.94" title="1 Jahr Piller, 5.10.94" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_netterabend/' title='Netter Abend mit GoPlus, 2.11.94'><img width="413" height="595" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_netterabend-413x595.jpg" class="attachment-medium" alt="Netter Abend mit GoPlus, 2.11.94" title="Netter Abend mit GoPlus, 2.11.94" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_weihnacht/' title='Weihnachtspiller, 7.12.94'><img width="413" height="577" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_weihnacht-413x577.jpg" class="attachment-medium" alt="Weihnachtspiller, 7.12.94" title="Weihnachtspiller, 7.12.94" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_pmsurreal/' title='P.M. Surreal in der Pillerbar, 4.1.95'><img width="413" height="582" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_pmsurreal-413x582.jpg" class="attachment-medium" alt="P.M. Surreal in der Pillerbar, 4.1.95" title="P.M. Surreal in der Pillerbar, 4.1.95" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_surf/' title='Looney Tunes in der Pillerbar, 1.2.95'><img width="413" height="289" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_surf-413x289.jpg" class="attachment-medium" alt="Looney Tunes in der Pillerbar, 1.2.95" title="Looney Tunes in der Pillerbar, 1.2.95" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_dance/' title='Konzertabend in der Pillerbar, 3.5.95'><img width="413" height="562" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_dance-413x562.jpg" class="attachment-medium" alt="Konzertabend in der Pillerbar, 3.5.95" title="Konzertabend in der Pillerbar, 3.5.95" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_exotic/' title='Exotic Piller, 7.6.95'><img width="413" height="569" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_exotic-413x569.jpg" class="attachment-medium" alt="Exotic Piller, 7.6.95" title="Exotic Piller, 7.6.95" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_traumschiff/' title='Traumschiff Piller zu Gast auf dem Treujanischen Schiff, 2.8.95'><img width="413" height="570" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_traumschiff-413x570.jpg" class="attachment-medium" alt="Traumschiff Piller zu Gast auf dem Treujanischen Schiff, 2.8.95" title="Traumschiff Piller zu Gast auf dem Treujanischen Schiff, 2.8.95" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_turkey/' title='4. Turkeyfestival in der Pillerbar am 1.11.95'><img width="413" height="575" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_turkey-413x575.jpg" class="attachment-medium" alt="4. Turkeyfestival in der Pillerbar am 1.11.95" title="4. Turkeyfestival in der Pillerbar am 1.11.95" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_comeback/' title='Comeback Piller – zu Gast im Ka-Club, 14.8.96'><img width="413" height="564" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_comeback-413x564.jpg" class="attachment-medium" alt="Comeback Piller – zu Gast im Ka-Club, 14.8.96" title="Comeback Piller – zu Gast im Ka-Club, 14.8.96" /></a>
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/09/19/piller-nostalgie/piller_bad/' title='diese karte wurde abgelehnt'><img width="413" height="156" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/piller_bad-413x156.jpg" class="attachment-medium" alt="diese karte wurde abgelehnt" title="diese karte wurde abgelehnt" /></a>

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		<title>&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 19:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Es ist schlimmer als Sie denken“, warnt ein Insider am Telefon, es könne wirtschaftlich sein Ende sein, sich in dieser Sache zu äußern. Obwohl es schwer ist, einem Kartell nachzuweisen, dass es ein Kartell sein will, Furcht genug, um ein Kartell zu sein, verbreitet es schon mal. als künstler bekommt man wirklich depressionen wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Es ist schlimmer als Sie denken“, warnt ein Insider am Telefon, es könne wirtschaftlich sein Ende sein, sich in dieser Sache zu äußern.</p>
<p>Obwohl es schwer ist, einem Kartell nachzuweisen, dass es ein Kartell sein will, Furcht genug, um ein Kartell zu sein, verbreitet es schon mal.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/das-kartell-der-glorreichen-sieben/4619158.html">als künstler bekommt man wirklich depressionen wenn man das liest</a> </p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p>[nachtrag]<br />
noch besser eigentlich aber ist der text zum selben thema von Andreas Koch und Peter K. Koch:<br />
<a href="http://www.vonhundert.de/index.php?id=357">Provinz in Berlin / Zum vorläufigen Aus der Berliner Kunstmesse Art Forum</a> – lesen!</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 20:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://katiakelm.de/blog/2011/08/31/1200/radierung1/' title='mein totschickes nervenkostüm, radierung, 2011'><img width="401" height="600" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/radierung1-401x600.jpg" class="attachment-medium" alt="mein totschickes nervenkostüm, radierung, 2011" title="mein totschickes nervenkostüm, radierung, 2011" /></a>

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		<title>wah!</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 15:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[herausragender artikel des hamburger kunstverein-leiters waldvogel darüber, warum der kunstverein ab sofort keine gehälter und seine miete nicht mehr bezahlen kann. lesen! &#8211; nachtrag: der artikel wurde offenbar kommentarlos entfernt. allerdings schreibt die art dazu: Nach einer Mitgliederversammlung am Montag, deren Verlauf Florian Waldvogel kommentiert, indem er sie nicht kommentiert, ist der Blog-Eintrag verschwunden, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.art-magazin.de/blog/2011/08/25/z-wie-zappenduster-teil-i/">herausragender artikel des hamburger kunstverein-leiters waldvogel darüber, warum der kunstverein ab sofort keine gehälter und seine miete nicht mehr bezahlen kann. lesen!</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p>nachtrag: der artikel wurde offenbar kommentarlos entfernt. allerdings schreibt die art dazu: </p>
<blockquote><p>Nach einer Mitgliederversammlung am Montag, deren Verlauf Florian Waldvogel kommentiert, indem er sie nicht kommentiert, ist der Blog-Eintrag verschwunden, der künstlerische Leiter erklärt, er habe nur ein &#8220;strukturelles Problem&#8221; aufzeigen wollen, und der Schatzmeister lässt verlauten, man rechne eventuell sogar mit einem kleinen Plus am Jahresende.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.art-magazin.de/kunst/45051/kunstverein_hamburg">weiterlesen</a></p>
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		<title>kunst hat keinen abspann</title>
		<link>http://katiakelm.de/blog/2011/08/06/kunst-hat-keinen-abspann/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 19:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ich hab mir also jetzt auch endlich exit through the giftshop angesehen. gestern. ich hatte keine sonderlich gute laune. tagsüber mit dem sohn über illegale hobbies gestritten, abends dann der passende film dazu. http://www.banksyfilm.com/

die erste hälfte handelt ja hauptsächlich von streetart. meine begeisterung hielt sich in grenzen. als mutter kann man sich für den einzigen sohn einfach besseres vorstellen als die nächte auf hausdächern zu verbringen. ich mein, welcher künstler will schon, dass sein nachwuchs künstler wird. mein sohn soll selbstverständlich anwalt werden oder arzt.

nach 56 minuten beginnt im film ein zweiter film. theirry guetta (ich muss die ganze zeit an die blues brothers denken) http://www.google.de/search?q=jake+blues&#038;hl=de&#038;client=safari&#038;rls=en&#038;biw=1263&#038;bih=690&#038;prmd=ivns&#038;tbm=isch&#038;tbo=u&#038;source=univ&#038;sa=X&#038;ei=GNE5Tr6kO8id-QapjtWqAg&#038;ved=0CDsQsAQ nennt sich jetzt mr brainwash und wird künstler. erst klebt er noch ein paar plakate und minuten später dirigiert er schon ein dutzend assistenten. die arbeiten sind so unfassbar bescheuert. mir laufen die tränen runter, vor lachen. man erkennt die handschrift banksys und gleichzeitig sind sie so unglaublich schön doof, ich spule 4x zurück. gefakte fakes, möglicherweise sogar gefakete fakes von fakes. meine highlights sind ernie und bert mit sonnenbrille, die warholreihe natürlich und wie er das elvisbild erklärt „this piece called don’t be cruel“.

was dann kommt ist immer noch lustig, tut aber auch ein bischen weh. theirry guetta will den kunstmarkt erobern. und wie er das macht, das ist absolut keine satire oder persiflage, wie es hier und da http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,723900,00.html geschrieben steht. exakt so läuft das, die totsichere methode: größenwahn, manie, märtyrertum und marketing. 

die kunst ist da fortschrittlich. man irrt wenn man denkt, der künstler sei immer noch das unerkannte genie im dauerdelirium, das seine unerwiderte liebe zu den frauen in nie dagewesenen bildern verarbeitet, halb verhungert in feuchten kellerwohnungen, die letzte miete nicht bezahlt. 
die genies heutzutage beschäftigen um längen mehr assitenten als bei exit through the giftshop überhaupt mitgemacht haben. http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/specials/130966/index.html
http://en.wikipedia.org/wiki/Damien_Hirst
http://www.thisislondon.co.uk/arts/article-23410356-inside-damien-hirsts-factory.do
weil es sich das werk eines einzelnen aber besser verkauft als das einer ganzen firma muss am ende doch wieder das zottelige genie in farbbespritzter adidasjacke auftreten. in der kunst gibt es keinen abspann.

ein freund von mir arbeitete mal eine weile als assi für eine galerie und machte dort für einen namhaften deutschen künstler, träger des bundesverdienstkreuzes, die hängung. der künstler tauchte selbst nie auf. seine assis hatten der galerie für die ausstellung ein päckchen rollfilme geschickt, unentwickelt. die galerie liess die filme dann entwickeln, prints anfertigen, rahmen und mein freund machte wie gesagt die hängung. der künstler selbst sah die bilder auf der eröffnung zum ersten mal.

auch das kopiere und geklaue im „werk“ des mr. brainwash ist im kunstbetrieb völlig normal. die arbeiten der meisten stars sind (ungekennzeichnete) zitatesammlungen, medleys aus allem was gerade so angesagt ist. 
und auch hier irrt man, wenn man denkt, dass eher bei unbekannteren kollegen geklaut wird als bei solchen, die jeder kennt. in der kunst ist das anders. da ist publikum sogar dankbar, wenn es was wieder erkennt. „das hab ich ja schon bei dem-und-dem gesehen! grossartig!“
die einzigen denen das geklaue in der kunstszene irgendwie negativ auffällt sind warscheinlich die beklauten selbst. 

gut. gibt es auch leute die versuchen, sich selbst was auszudenken. die ihre punkte lieber selber malen und auch die keinen tieferen sinn darin sehen, sich tot zu saufen oder tot zu arbeiten. die zum therapeuten gehen wenn sie depressionen kriegen, die gemüse beim biobauern kaufen, heiraten und kinder kriegen. und deren kinder anwalt werden oder arzt. 
nur die will keiner sehen. das funktioniert so wie in allen anderen gesellschaftlichen bereichen auch: berühmt wird wer gut aussieht und skandalös ist.
der film ist jedenfalls ganz grossartig. ich hab später noch nach irgendwelchen statements von „betroffenen“ 











]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich hab mir also jetzt auch endlich <a href="http://www.banksyfilm.com/ ">exit through the giftshop</a> angesehen. gestern. ich hatte keine sonderlich gute laune. tagsüber mit dem sohn über illegale hobbies gestritten, abends dann der film dazu. </p>
<p>die erste hälfte handelt hauptsächlich von streetart. meine begeisterung hielt sich in grenzen. als mutter macht man sich sorgen wenn der sohn die nächte auf hausdächern verbringt. ausserdem, welcher künstler will schon, dass sein nachwuchs künstler wird. mein sohn soll selbstverständlich anwalt werden oder arzt.</p>
<p>nach 56 minuten beginnt im film ein zweiter film. thierry guetta (ich muss die ganze zeit <a href="http://www.google.de/search?q=jake+blues&#038;hl=de&#038;client=safari&#038;rls=en&#038;biw=1263&#038;bih=690&#038;prmd=ivns&#038;tbm=isch&#038;tbo=u&#038;source=univ&#038;sa=X&#038;ei=GNE5Tr6kO8id-QapjtWqAg&#038;ved=0CDsQsAQ">an die blues brothers</a> denken)  nennt sich jetzt mr brainwash und wird künstler. er klebt ein paar plakate und minuten später dirigiert er schon ein dutzend assistenten.<br />
<span id="more-1092"></span></p>
<p>die arbeiten sind unfassbar bescheuert. mir laufen die tränen runter vor lachen. man erkennt die handschrift banksys und gleichzeitig ist alles so unglaublich schön scheisse, ich spule 4x zurück. das witzigste was ich seit langem gesehen hab. gefakete fakes, vielleicht sogar gefaket gefakete fakes. meine absoluten lieblinge sind ernie und bert, die warholreihe natürlich und wie mr brainwash das elvisbild erklärt „this piece called don’t be cruel“.</p>
<p>was dann kommt ist immer noch lustig, tut aber auch ein bischen weh. theirry guetta will den kunstmarkt erobern. und wie er das macht, das ist eben gerade <strong>keine</strong> satire oder persiflage, wie es <a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,723900,00.html">hier</a> und <a href="http://www.zeit.de/news-102010/18/iptc-bdt-2010410144-26-26859242xml">da</a> geschrieben steht. exakt so ist das. größenwahn, egomanie, märtyrertum und marketing. mr brainwash ist da noch sympatisch.</p>
<p>die kunst ist heute überhaupt viel zeitgemässer als ihr ruf. man irrt wenn man meint, künstler sein bedeutet: dauerdelirium und dauernde misserfolge bei den frauen, die dann in verstörenden installationen verarbeitet werden, ein leben in feuchten kellerwohnungen, die letzte miete nicht bezahlt. </p>
<p>ok, das ist auch der fall. aber das hindert ja keinen, sich am morgen wieder zurück ins atelier zu schleppen wo die assistenten auf anweisungen warten. viele <a href="http://www.thisislondon.co.uk/arts/article-23410356-inside-damien-hirsts-factory.do">genies</a> <a href="http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/specials/130966/index.html">beschäftigen</a> heute um längen mehr assis als bei exit through the giftshop überhaupt mitgemacht haben.<br />
und weil sich das werk eines einzelnen grundsätzlich besser verkauft als das einer ganzen belegschaft ist es eben nur das zottelige genie in farbbekleckster adidasjacke dem man auf der vernissage die hände schüttelt. in der kunst gibt es nunmal keinen abspann.</p>
<p>ein freund von mir arbeitete mal als assi für eine galerie und machte dort für einen namhaften deutschen künstler, träger des bundesverdienstkreuzes, die hängung. der assi des künstlers hatte fotos gemacht und der galerie die rollfilme geschickt. die liess die filme dann entwickeln, prints anfertigen, rahmen und mein freund machte wie gesagt die hängung.<br />
der künstler selbst sah die bilder auf der eröffnung wie ich zum ersten mal. (wenn er sie überhaupt sah, er war schon voll als er ankam.)</p>
<p>auch kopieren und klauen, so wie mr brainwash ja nur kopiert, ist im kunstbetrieb völlig normal. vieles was man zu sehen bekommt sind gewissermassen (ungekennzeichnete) zitatesammlungen, medleys aus allem was gerade angesagt ist.<br />
das fällt in der kunstszene aber abgesehen von den beklauten niemandem auf, das kunstpublikum freut sich vielmehr, wenn es was wieder erkennt.</p>
<p>natürlich gibt es auch immer leute, die versuchen, sich selbst was auszudenken. die es sich nicht nehmen lassen, ihre punktebilder selbst zu malen und auch keinen sinn darin sehen, sich tot zu saufen oder tot zu arbeiten. die zum arzt gehen wenn sie depressionen kriegen, die gemüse beim biobauern kaufen und heiraten und kinder kriegen (und deren kinder anwalt werden oder arzt!)..<br />
nur die will keiner sehen. </p>
<p>sehen wollen wir banksy. und hätte ich das geld, ich würde einen brainwash kaufen. auf jeden fall würde ich das!</p>
<p>ich hab übrigens <a href="http://www.google.de/search?client=safari&#038;rls=en&#038;q=Are+Mr.+Brainwash+and+Banksy+the+same+person%3F&#038;ie=UTF-8&#038;oe=UTF-8&#038;redir_esc=&#038;ei=PJY9Ts3yN9DFsway-LCdCw#sclient=psy&#038;hl=de&#038;client=safari&#038;rls=en&#038;source=hp&#038;q=Mr.+Brainwash+and+Banksy+same+person&#038;aq=f&#038;aqi=&#038;aql=&#038;oq=&#038;pbx=1&#038;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&#038;fp=15ba6ea4413b78e&#038;biw=1263&#038;bih=690">gelesen</a>, dass manche annehmen, thierry guetta wäre in wirklichkeit banksy selbst. ich glaube das nicht. ich glaub banksy ist schwarz und eine frau. und der tüp im kaputzenpulli ist schauspieler.</p>
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		<title>wir holen das morgen ab</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 06:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[für den aufbau hatte ich eine woche geplant. ich ging davon aus, dass das eh viel zu lang sei und hoffte die restlichen tage vor eröffnung noch ein bischen ausruhen zu können. die installation stand eh schon so ziemlich fest und bilder hängen geht schnell, dachte ich. am abend vor dem transport dann ein anruf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>für den aufbau hatte ich eine woche geplant. ich ging davon aus, dass das eh viel zu lang sei und hoffte die restlichen tage vor eröffnung noch ein bischen ausruhen zu können. die installation stand eh schon so ziemlich fest und bilder hängen geht schnell, dachte ich.</p>
<p>am abend vor dem transport dann ein anruf. einer der künstler die vor mir ausgestellt hatten fragte, ob es ok sei, wenn sie ein paar arbeiten noch ein paar tage stehen lassen könne. so bis mittwoch.<br />
ich erwiederte, dass ich eh im obergeschoss anfangen würde und mich die sachen dann wohl nicht stören würden. wieviel es denn sei. er sagte etwas von einem bild und ein paar kartons und die habe man ordentlich in eine ecke geräumt. der laden sei „besenrein“.<br />
<span id="more-643"></span><br />
der transport ansich war ein klacks – der ausstellungsort ist von meinem atelier aus in 10 minuten zufuss zu erreichen.<br />
frank breker vom ölfrüh holte 14 kisten und mich pünktlich am montag morgen vor meinem atelier ab. ich solle mich am besten schonmal auf etwas gefasst machen, der laden sehe schlimm aus. obwohl die jungs für den abbau 2 wochen zeit hatten hätte sich dort nichts getan.</p>
<p>seine beschreibung war jedoch noch vergleichsweise harmlos gegenüber dem was uns erwartete. die galerie sah aus als hätte dort ein mehrtägiges festival stattgefunden. überall lagen ausgekippte flaschen und müll. die strasse vorm haus war sauberer. die „paar kartons“ erwiesen sich als ein riesiges schiffartiges gebilde aus latten und kartons begraben unter tonnenweise müll und zeug, wahrlos durcheinander geschmissen. das halbe erdgeschoss stand voll. von aussen sah die galerie aus wie ein schrottlager.<br />
selbst die decken im treppenhaus waren verdreckt weil man mit einem ball dagegen geschossen hatte. </p>
<p>der aufbau gestaltete sich unter diesen umständen als schwierig weil man nichts auf den boden stellen konnte. mein sohn, der eigentlich bekannt dafür ist, sich im chaos auszukennen und wohl zu fühlen, kam vorbei und fragte, warum kunst-orte eigentlich immer solche abbruchhäuser sein müssten.<br />
ich rief einen der künstler an und bat, die sachen bitte doch schon am selben abend abzuholen. der künstler hatte verständnis und versicherte, dass der raum zum nächsten morgen leer sei.</p>
<p>am nächsten morgen war der raum tatsächlich leer während der müll jetzt draussen vor dem eingang lag. dies sollte uns aber jetzt nicht weiter stören, wir hatten zu tun. frank breker renovierte das haus binnen 5 tagen einmal komplett. strich alle wände, fegte, wischte, strich die fussböden, spachtelte löcher zu, reparierte herausgerissene steckdosen. er fuhr herum, organisierte material, schaffte es sogar, mir für die ausstellung einen sockel zu bauen. </p>
<p>am abend der vernissage war sogar der müll vorm haus verschwunden. </p>
<p>gestern war nun der erste offizielle ausstellungstag nach der vernissage. ich nahm mir vor, eine halbe stunde eher dort zu sein um zu fotografieren.<br />
als ich ankam war frank breker schon da, die tür stand offen. im erdgeschoss, zwischen meinen arbeiten lag ein riesen berg müll. der vermieter, der offenbar einen schlüssel hat, hatte ihn hinter dem haus hervorgezogen und zurück ins haus gewuchtet.<br />
frank telefonierte mit einem der künstler: alles kein problem! „morgen“ wolle er vorbeikommen und alles abholen. </p>
<p>wir wuchteten also das riesige ungetüm aus latten, pappe und dreck wieder zurück nach draussen. die haustür war allerdings zu schmal und wir mussten das „schiff“ kippen, was zur folge hatte dass sich eine ordentliche ladung sand und dreck über den galerieboden ergoss.<br />
als wir eben fertig waren mit dem fegen kamen zwei etwas bekifft grinsende studenten auf dem fahrrad angetrottet. „hi. wir sind hier wegen den sachen. wo ist das zeug?“<br />
ich war fassungslos, musste mich zusammen reissen nicht auszuflippen. frank blieb gelassen, führte sie zum kellereingang in dem wir das schiff keine 5 minuten zuvor „versenkt“ hatten.<br />
während ich im oberen stockwerk die reste vom eröffnungsabend zusammentrug stellte ich mir vor, wie sie eine halbe lastwagenlieferung müll wohl auf ihrem fahrrad unterbringen würden. und tatsächlich: als ich aus dem haus schaute war einer der künstler gerade dabei, die meterlangen latten in die hausmüll-tonne zu stecken.<br />
mein hinweis, dass die müllabfuhr die tonne so warscheinlich nicht leeren würde ignorierte er.</p>
<p>bevor sie aber unverrichteter dinge wieder loszogen (den „rest“ wolle man „morgen“ abholen) schauten sich die beiden noch ein wenig gelangweilt in der ausstellung um. ich war gerade dabei, fotos im erdgeschoss zu machen als sie die treppen runterkamen. frank fragte: „und, wie findste die ausstellung?“<br />
bekiffter student: „naja, die einlaungskarte find ich ja noch ganz ok aber die ausstellung —„ dann sah er mich und liess den satz unbeendet.</p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_6850web-413x550.jpg" alt="" title="mülllager im kellereingang" width="413" height="550" class="alignleft size-medium wp-image-645" /></p>
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