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	<title>katias blog &#187; kunstmarkt</title>
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		<title>&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 19:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Es ist schlimmer als Sie denken“, warnt ein Insider am Telefon, es könne wirtschaftlich sein Ende sein, sich in dieser Sache zu äußern. Obwohl es schwer ist, einem Kartell nachzuweisen, dass es ein Kartell sein will, Furcht genug, um ein Kartell zu sein, verbreitet es schon mal. als künstler bekommt man wirklich depressionen wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Es ist schlimmer als Sie denken“, warnt ein Insider am Telefon, es könne wirtschaftlich sein Ende sein, sich in dieser Sache zu äußern.</p>
<p>Obwohl es schwer ist, einem Kartell nachzuweisen, dass es ein Kartell sein will, Furcht genug, um ein Kartell zu sein, verbreitet es schon mal.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/das-kartell-der-glorreichen-sieben/4619158.html">als künstler bekommt man wirklich depressionen wenn man das liest</a> </p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p>[nachtrag]<br />
noch besser eigentlich aber ist der text zum selben thema von Andreas Koch und Peter K. Koch:<br />
<a href="http://www.vonhundert.de/index.php?id=357">Provinz in Berlin / Zum vorläufigen Aus der Berliner Kunstmesse Art Forum</a> – lesen!</p>
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		<title>kunst hat keinen abspann</title>
		<link>http://katiakelm.de/blog/2011/08/06/kunst-hat-keinen-abspann/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 19:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
				<category><![CDATA[blog]]></category>
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		<category><![CDATA[thierry guetta]]></category>

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		<description><![CDATA[ich hab mir also jetzt auch endlich exit through the giftshop angesehen. gestern. ich hatte keine sonderlich gute laune. tagsüber mit dem sohn über illegale hobbies gestritten, abends dann der passende film dazu. http://www.banksyfilm.com/

die erste hälfte handelt ja hauptsächlich von streetart. meine begeisterung hielt sich in grenzen. als mutter kann man sich für den einzigen sohn einfach besseres vorstellen als die nächte auf hausdächern zu verbringen. ich mein, welcher künstler will schon, dass sein nachwuchs künstler wird. mein sohn soll selbstverständlich anwalt werden oder arzt.

nach 56 minuten beginnt im film ein zweiter film. theirry guetta (ich muss die ganze zeit an die blues brothers denken) http://www.google.de/search?q=jake+blues&#038;hl=de&#038;client=safari&#038;rls=en&#038;biw=1263&#038;bih=690&#038;prmd=ivns&#038;tbm=isch&#038;tbo=u&#038;source=univ&#038;sa=X&#038;ei=GNE5Tr6kO8id-QapjtWqAg&#038;ved=0CDsQsAQ nennt sich jetzt mr brainwash und wird künstler. erst klebt er noch ein paar plakate und minuten später dirigiert er schon ein dutzend assistenten. die arbeiten sind so unfassbar bescheuert. mir laufen die tränen runter, vor lachen. man erkennt die handschrift banksys und gleichzeitig sind sie so unglaublich schön doof, ich spule 4x zurück. gefakte fakes, möglicherweise sogar gefakete fakes von fakes. meine highlights sind ernie und bert mit sonnenbrille, die warholreihe natürlich und wie er das elvisbild erklärt „this piece called don’t be cruel“.

was dann kommt ist immer noch lustig, tut aber auch ein bischen weh. theirry guetta will den kunstmarkt erobern. und wie er das macht, das ist absolut keine satire oder persiflage, wie es hier und da http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,723900,00.html geschrieben steht. exakt so läuft das, die totsichere methode: größenwahn, manie, märtyrertum und marketing. 

die kunst ist da fortschrittlich. man irrt wenn man denkt, der künstler sei immer noch das unerkannte genie im dauerdelirium, das seine unerwiderte liebe zu den frauen in nie dagewesenen bildern verarbeitet, halb verhungert in feuchten kellerwohnungen, die letzte miete nicht bezahlt. 
die genies heutzutage beschäftigen um längen mehr assitenten als bei exit through the giftshop überhaupt mitgemacht haben. http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/specials/130966/index.html
http://en.wikipedia.org/wiki/Damien_Hirst
http://www.thisislondon.co.uk/arts/article-23410356-inside-damien-hirsts-factory.do
weil es sich das werk eines einzelnen aber besser verkauft als das einer ganzen firma muss am ende doch wieder das zottelige genie in farbbespritzter adidasjacke auftreten. in der kunst gibt es keinen abspann.

ein freund von mir arbeitete mal eine weile als assi für eine galerie und machte dort für einen namhaften deutschen künstler, träger des bundesverdienstkreuzes, die hängung. der künstler tauchte selbst nie auf. seine assis hatten der galerie für die ausstellung ein päckchen rollfilme geschickt, unentwickelt. die galerie liess die filme dann entwickeln, prints anfertigen, rahmen und mein freund machte wie gesagt die hängung. der künstler selbst sah die bilder auf der eröffnung zum ersten mal.

auch das kopiere und geklaue im „werk“ des mr. brainwash ist im kunstbetrieb völlig normal. die arbeiten der meisten stars sind (ungekennzeichnete) zitatesammlungen, medleys aus allem was gerade so angesagt ist. 
und auch hier irrt man, wenn man denkt, dass eher bei unbekannteren kollegen geklaut wird als bei solchen, die jeder kennt. in der kunst ist das anders. da ist publikum sogar dankbar, wenn es was wieder erkennt. „das hab ich ja schon bei dem-und-dem gesehen! grossartig!“
die einzigen denen das geklaue in der kunstszene irgendwie negativ auffällt sind warscheinlich die beklauten selbst. 

gut. gibt es auch leute die versuchen, sich selbst was auszudenken. die ihre punkte lieber selber malen und auch die keinen tieferen sinn darin sehen, sich tot zu saufen oder tot zu arbeiten. die zum therapeuten gehen wenn sie depressionen kriegen, die gemüse beim biobauern kaufen, heiraten und kinder kriegen. und deren kinder anwalt werden oder arzt. 
nur die will keiner sehen. das funktioniert so wie in allen anderen gesellschaftlichen bereichen auch: berühmt wird wer gut aussieht und skandalös ist.
der film ist jedenfalls ganz grossartig. ich hab später noch nach irgendwelchen statements von „betroffenen“ 











]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich hab mir also jetzt auch endlich <a href="http://www.banksyfilm.com/ ">exit through the giftshop</a> angesehen. gestern. ich hatte keine sonderlich gute laune. tagsüber mit dem sohn über illegale hobbies gestritten, abends dann der film dazu. </p>
<p>die erste hälfte handelt hauptsächlich von streetart. meine begeisterung hielt sich in grenzen. als mutter macht man sich sorgen wenn der sohn die nächte auf hausdächern verbringt. ausserdem, welcher künstler will schon, dass sein nachwuchs künstler wird. mein sohn soll selbstverständlich anwalt werden oder arzt.</p>
<p>nach 56 minuten beginnt im film ein zweiter film. thierry guetta (ich muss die ganze zeit <a href="http://www.google.de/search?q=jake+blues&#038;hl=de&#038;client=safari&#038;rls=en&#038;biw=1263&#038;bih=690&#038;prmd=ivns&#038;tbm=isch&#038;tbo=u&#038;source=univ&#038;sa=X&#038;ei=GNE5Tr6kO8id-QapjtWqAg&#038;ved=0CDsQsAQ">an die blues brothers</a> denken)  nennt sich jetzt mr brainwash und wird künstler. er klebt ein paar plakate und minuten später dirigiert er schon ein dutzend assistenten.<br />
<span id="more-1092"></span></p>
<p>die arbeiten sind unfassbar bescheuert. mir laufen die tränen runter vor lachen. man erkennt die handschrift banksys und gleichzeitig ist alles so unglaublich schön scheisse, ich spule 4x zurück. das witzigste was ich seit langem gesehen hab. gefakete fakes, vielleicht sogar gefaket gefakete fakes. meine absoluten lieblinge sind ernie und bert, die warholreihe natürlich und wie mr brainwash das elvisbild erklärt „this piece called don’t be cruel“.</p>
<p>was dann kommt ist immer noch lustig, tut aber auch ein bischen weh. theirry guetta will den kunstmarkt erobern. und wie er das macht, das ist eben gerade <strong>keine</strong> satire oder persiflage, wie es <a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,723900,00.html">hier</a> und <a href="http://www.zeit.de/news-102010/18/iptc-bdt-2010410144-26-26859242xml">da</a> geschrieben steht. exakt so ist das. größenwahn, egomanie, märtyrertum und marketing. mr brainwash ist da noch sympatisch.</p>
<p>die kunst ist heute überhaupt viel zeitgemässer als ihr ruf. man irrt wenn man meint, künstler sein bedeutet: dauerdelirium und dauernde misserfolge bei den frauen, die dann in verstörenden installationen verarbeitet werden, ein leben in feuchten kellerwohnungen, die letzte miete nicht bezahlt. </p>
<p>ok, das ist auch der fall. aber das hindert ja keinen, sich am morgen wieder zurück ins atelier zu schleppen wo die assistenten auf anweisungen warten. viele <a href="http://www.thisislondon.co.uk/arts/article-23410356-inside-damien-hirsts-factory.do">genies</a> <a href="http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/specials/130966/index.html">beschäftigen</a> heute um längen mehr assis als bei exit through the giftshop überhaupt mitgemacht haben.<br />
und weil sich das werk eines einzelnen grundsätzlich besser verkauft als das einer ganzen belegschaft ist es eben nur das zottelige genie in farbbekleckster adidasjacke dem man auf der vernissage die hände schüttelt. in der kunst gibt es nunmal keinen abspann.</p>
<p>ein freund von mir arbeitete mal als assi für eine galerie und machte dort für einen namhaften deutschen künstler, träger des bundesverdienstkreuzes, die hängung. der assi des künstlers hatte fotos gemacht und der galerie die rollfilme geschickt. die liess die filme dann entwickeln, prints anfertigen, rahmen und mein freund machte wie gesagt die hängung.<br />
der künstler selbst sah die bilder auf der eröffnung wie ich zum ersten mal. (wenn er sie überhaupt sah, er war schon voll als er ankam.)</p>
<p>auch kopieren und klauen, so wie mr brainwash ja nur kopiert, ist im kunstbetrieb völlig normal. vieles was man zu sehen bekommt sind gewissermassen (ungekennzeichnete) zitatesammlungen, medleys aus allem was gerade angesagt ist.<br />
das fällt in der kunstszene aber abgesehen von den beklauten niemandem auf, das kunstpublikum freut sich vielmehr, wenn es was wieder erkennt.</p>
<p>natürlich gibt es auch immer leute, die versuchen, sich selbst was auszudenken. die es sich nicht nehmen lassen, ihre punktebilder selbst zu malen und auch keinen sinn darin sehen, sich tot zu saufen oder tot zu arbeiten. die zum arzt gehen wenn sie depressionen kriegen, die gemüse beim biobauern kaufen und heiraten und kinder kriegen (und deren kinder anwalt werden oder arzt!)..<br />
nur die will keiner sehen. </p>
<p>sehen wollen wir banksy. und hätte ich das geld, ich würde einen brainwash kaufen. auf jeden fall würde ich das!</p>
<p>ich hab übrigens <a href="http://www.google.de/search?client=safari&#038;rls=en&#038;q=Are+Mr.+Brainwash+and+Banksy+the+same+person%3F&#038;ie=UTF-8&#038;oe=UTF-8&#038;redir_esc=&#038;ei=PJY9Ts3yN9DFsway-LCdCw#sclient=psy&#038;hl=de&#038;client=safari&#038;rls=en&#038;source=hp&#038;q=Mr.+Brainwash+and+Banksy+same+person&#038;aq=f&#038;aqi=&#038;aql=&#038;oq=&#038;pbx=1&#038;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&#038;fp=15ba6ea4413b78e&#038;biw=1263&#038;bih=690">gelesen</a>, dass manche annehmen, thierry guetta wäre in wirklichkeit banksy selbst. ich glaube das nicht. ich glaub banksy ist schwarz und eine frau. und der tüp im kaputzenpulli ist schauspieler.</p>
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		<title>Inside the Painter&#8217;s Studio</title>
		<link>http://katiakelm.de/blog/2011/06/02/inside-the-painters-studio/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 14:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[letzte woche bekam ich von meiner freundin anke ein buch geschenkt. es ist eine art sammlung von interviews mit 24 amerikanischen malern über ihre ateliers und wie sie arbeiten. die maler sind in usa möglicherweise etwas bekannter, ich kannte nur chuck close und dana schutz und seit ich die anderen alle einzeln gegoogelt habe (bildsuche) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>letzte woche bekam ich von meiner freundin <a href="http://www.ankegroener.de/">anke</a> <a href="http://www.amazon.de/Inside-Painters-Studio-Joe-Fig/dp/1568988524/ref=sr_1_fkmr0_2?ie=UTF8&#038;qid=1307025009&#038;sr=8-2-fkmr0">ein buch</a> geschenkt. es ist eine art sammlung von interviews mit 24 amerikanischen malern über ihre ateliers und wie sie arbeiten. die maler sind in usa möglicherweise etwas bekannter, ich kannte nur chuck close und dana schutz und seit ich die anderen alle einzeln gegoogelt habe (bildsuche) weiss ich, dass ich mir die namen der übrigen nicht merken werde.<br />
<span id="more-885"></span></p>
<p>das spielt aber keine rolle. ich liebe dieses <a href="http://www.amazon.de/Inside-Painters-Studio-Joe-Fig/dp/1568988524/ref=sr_1_fkmr0_2?ie=UTF8&#038;qid=1307025009&#038;sr=8-2-fkmr0">buch</a>. ich schleppe es überall mit hin, sitze damit in der u-bahn und atme es ein, wort für wort. eine woche ist es jetzt alt und es sieht schon so aus wie die schnuddeligen bücher im regal, die mich ein leben lang begleiten.</p>
<p>es gibt einen festen fragenkatalog, der wird aber von interview zu interview variiert. u.a.:</p>
<blockquote><p>When did you consider yourself a professional artist and when were you able to dedicate yourself full-time to that pursuit?<br />
Has your studio location influenced your work?<br />
Please describe a typical day, being as specific as possible. For example: What time do you get up? When do you come to the studio? Do you have specific clothing you change into?<br />
Do you listen to music, the radio, or TV when you work? If so what, and ho does it affcet your work?<br />
What kinds of paint do you use?<br />
Do you have any special devices or tools that you use that are unique to your work?<br />
Do you work on one project at a time or several?<br />
When you are contemplating your work, where and how do you sit or stand?<br />
How often do you clean your studio, and does it affect your work?<br />
How do you come up with titles?</p></blockquote>
<p>dieses <a href="http://www.amazon.de/Inside-Painters-Studio-Joe-Fig/dp/1568988524/ref=sr_1_fkmr0_2?ie=UTF8&#038;qid=1307025009&#038;sr=8-2-fkmr0">buch</a> handelt nicht von den produkten, es sind auch keine inszenierten atelierbesuche, bei denen es auch immer um produkte geht. dieses buch handelt vom ganz profanen alltag, von den schwierigkeiten und was sich aus ihnen ergibt. künstler erzählen, wie sie arbeiten und  unter welchen bedingungen ihre arbeit entsteht. </p>
<p>solche banalitäten (um wieviel uhr ein maler mittagspause macht und welchen radiosender er bei der arbeit hört) kommen im kunstbetrieb sonst natürlich offiziell nie zur sprache. alltägliches wird verschwiegen und übrig bleibt das geheimnisvolle produkt, das quasi vom himmel fiel. dinge werden verrätselt und angedeutet, das bild des arbeitenden künstlers bleibt mysteriös, <a href="http://www.ubu.com/film/mccarthy_painter.html">obsessiv oder gar obszön</a>. radio wird hier nicht gehört.</p>
<p>künstler selbst äussern sich vergleichsweise selten. <a href="http://www.google.de/search?q=Damien+Hirst+interview&#038;hl=de&#038;client=safari&#038;rls=en&#038;prmd=ivnso&#038;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&#038;biw=1236&#038;bih=690&#038;um=1&#038;ie=UTF-8&#038;sa=N&#038;tab=vw">bei einigen wünscht man sich zwar, sie täten es noch seltender</a>, aber eigentlich ist es üblich dass im kunstbetrieb andere leute reden.<br />
wenn auf anderen künstlerwebseiten zb. so etwas vorhanden ist wie ein link zu „texten“ klicke ich den immer sofort und bin bisher noch nie auf eigene texte des künstlers gestossen. stattdessen findet man dort für gewöhnlich eine reihe schnöder pfds zum download mit blumigen assoziationen von befreundeten kunsthistorikern. ich würde echt gerne mal wissen, ob die jemand lesen will. </p>
<p>ob der künstler bei der arbeit radio hört oder womit der künstler seinen lebensunterhalt verdient, steht da jedenfalls nicht drin und ich behaupte sogar, die autoren dieser texte könnten das auch nicht beantworten. dabei wäre das doch so einfach, man müsste bloss mal fragen. </p>
<p>—</p>
<p>„Inside the Painter’s Studio“ ist aber nicht bloss hilfreich, weil es relevante fragen stellt, es befriedigt nicht bloss die neugierde auf das, was hinter den kulissen fremder lebensräume los ist, es ist auch eine möglichkeit, ganz pragmatisch, zu erfahren „wie die anderen das so machen“.</p>
<p>die anderen sind in diesem fall maler. ich verstehe mich zwar nicht als malerin (nur weil ich<a href="http://katiakelm.de/kategorie/malerei/"> alle paar jahre ein paar bilder male</a> bin ich keine malerin.) trotzdem habe ich spätestens alle paar jahre ähnliche probleme. </p>
<p>zb. das problem, wie man in einem atelier, was keine brauchbaren wände hat, eine leinwand unterbringt: kleinere bilder malen oder eine staffelei kaufen?<br />
seit wochen frage ich mich ausserdem, ob es sinn macht, den wenigen platz im atelier noch mit einem sofa vollzustellen, oder liegt man dann nur noch auf dem sofa?<br />
kann man mit latexhandschuhen eigentlich arbeiten? muss man die nicht ständig wechseln weil man darin so stark schwitzt dass man garkeinen „grip“ mehr hat?<br />
womit wäscht man am besten pinsel aus wenn man kein warmes wasser hat? was eignet sich alles als paletten? wie bekommt man die zentimeterdicken schichten ölfarbe am besten wieder von der glasplatte? usw. usf.</p>
<p>es gibt keine bücher über so etwas. es gibt den <a href="http://www.amazon.de/Malmaterial-seine-Verwendung-im-Bilde/dp/3862300021/ref=sr_1_2?s=books&#038;ie=UTF8&#038;qid=1307031644&#038;sr=1-2">dörner</a> und den <a href="http://www.amazon.de/Werkstoffe-Techniken-Malerei-Kurt-Wehlte/dp/3332016652/ref=sr_1_1?s=books&#038;ie=UTF8&#038;qid=1307031655&#038;sr=1-1">wehlte</a>, die deutschen standardwerke für maltechnik, zwei kiloschwere schinken, darin hat acrylfarbe nichtmal ein eigenes kapitel.<br />
ein paar antworten findet man vielleicht noch in irgendwelchen internetforen, da etwas von qualität rauszupuhlen ist aber manchmal auch sehr zeitaufwändig.</p>
<p>vor kurzem kaufte ich mir den wehlte. darin steht, welche pigmente was können, wie man ordnungsgemäss eine leinwand aufzieht, und jede menge rezepte für binder und grundierungen. alles hochspannend für materialfetischisten wie mich.<br />
ich tackerte also stundenlang an einer leinwand herum und nachdem ich sie grundiert hatte konnte sie frei stehen (sie hatte sich selbstverständlich verzogen).<br />
dass man grundierungen im baumarkt auch fertig kaufen kann erwähnt wehlte irgendwo in einem nebensatz, schreibt aber natürlich nicht, wie das produkt heisst und worauf man achten muss.<br />
ich &#8220;kochte&#8221; allerlei rezepte nach, pütscherte herum mit atemberaubenden harzen für schnelltrocknende malmittel und bekam nach 30 minuten kopfschmerzen. gerne hätte ich gewusst, ob andere künstler eigentlich auch mit gasmaske malen – wehlte führt sowas aber offenbar zu weit.</p>
<p>wehlte oder dörner zu lesen bevor wenn man malen will ist warscheinlich so als würde man sich monatelang in eine dunkelkammer stellen um photoshop zu lernen. oder sich an der uni für amerikanistik einschreiben bevor man eine new york reise antritt. sicher ist es interessant zu erfahren, wie die alten meister ihre mischungen herstellten.<br />
wem es aber darum geht, alle 5 jahre mal ein paar bilder zu malen, der möchte aber vielleicht erstmal nur wissen, in welchem baumarkt die grundierungen billiger sind.<br />
in &#8220;Inside the Painter&#8217;s Studio&#8221; wird sicher nichts über deutsche baumärkte stehen aber die richtung stimmt schonmal.</p>
<p><a href="http://www.joefig.com/">webseite von joe fig (autor von &#8220;Inside the Painter&#8217;s Studio&#8221;)</a></p>
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		<title>kunstblogs</title>
		<link>http://katiakelm.de/blog/2011/05/14/kunstblogs/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 19:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[kunstmagazine und bildbände sind teuer. und wer liest kunstmagazine und kunstbücher in erster linie? natürlich künstler. also die die eigentlich nie geld haben. das kunstforum zb. abonnierte ich während des studiums, hauptsächlich wegen der ausschreibungen. eine ausgabe des kunstforums kostete damals 35 DM, heute 20 €. es erscheint vierteljährlich und die ausgaben sind in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>kunstmagazine und bildbände sind teuer. und wer liest kunstmagazine und kunstbücher in erster linie? natürlich künstler. also die die eigentlich nie geld haben.<br />
das <a href="http://www.kunstforum.de/">kunstforum</a> zb. abonnierte ich während des studiums, hauptsächlich wegen der ausschreibungen.<br />
eine ausgabe des kunstforums kostete damals 35 DM, heute 20 €. es erscheint vierteljährlich und die ausgaben sind in der regel ca. 3 cm dicke taschenbücher (ungefär die hälfte davon ist werbung).<br />
neben dem kunstforum hatte ich ein abo des schweizer <a href="http://www.kunstbulletin.ch/">kunstbulletins</a>, der <a href="http://www.textezurkunst.de/">texte zur kunst</a> und natürlich der <a href="http://www.art-magazin.de/">art</a> (für hamburger fast eine lokalzeitung).<br />
ganze schrankwände standen voll mit dem zeug weil das einhalten von fristen (kündigung des kunstforumabos nur 1x im jahr) nie meine stärke war.<br />
<span id="more-774"></span></p>
<p>wenn ich heute etwas über bestimmte künstler wissen will, über aktuelle ausstellungen, stipendien oder andere ausschreibungen, muss ich zum glück nicht mehr mehrere hundert euros im jahr ablaschen. heute benutze ich google und lese kunstblogs. das kostet nichts und der inhalt meiner regale befindet sich in kartons auf dem dachboden.</p>
<p>bislang habe ich 21 kunstblogs im feedreader, 18 englisch- und 3 deutschsprachige. im grunde ist dieses verhältnis ja plausibel, es gibt allerdings noch unendlich viel mehr englischsprachige kunstblogs, vornehmlich amerikanische, ich beschränke mich jedoch auf solche, die rss anbieten und ungekürzte rss-feeds die auch das bildmaterial einschliessen.</p>
<p>das tolle an diesen blogs ist die aktualität und die möglichkeit, sachen sehen zu können, die es nicht in die etablierten magazine schaffen. blogs ermöglichen auch völlig unbekannten orten und künstlern einen internationalen auftritt, während die holzmedien weiter die 50 gängigsten namen der letzten 2 jahre rauf und runter nudeln. in blogs kann ich fotos sehen von ausstellungen in galerien, die die redakteure der hochglanzmagazine garnicht kennen, weil sie auf galerien spezialisiert sind, die das geld haben, auf die gängigen messen zu gehen. in blogs kann ich texte lesen von künstlern über ihre eigenen arbeiten oder <a href="http://www.textezurkunst.de/daily/category/kofferleben/">texte von künstlern über andere künstler</a> oder texte von leuten, die zumindest das übliche prätentiöse kunstkritikgeschwurbel genauso nervt wie mich.</p>
<p>brauchbare deutschsprachige kunstblogs habe ich bisher allerdings kaum gefunden. viele sind offizielle blogs von genau diesen o.g. magazinen (die ich mittlerweile nur noch beim zahnarzt im wartezimmer oder bei uns im atelier auf dem klo lese). </p>
<p>die art zb. führt <a href="http://www.art-magazin.de/szene/21452/kunstblogs_art_magazin">einen haufen interner blogs</a> </p>
<blockquote><p>Art 2.0: Die neuen Kunstblogger – täglich meinungsstarke und investigative Kunsthäppchen
</p></blockquote>
<p>geschrieben von einem haufen bekannter namen, wie der künstler daniel josefsohn oder der hamburger kunstvereinsleiter florian waldvogel.<br />
josefsohn postet ausschliesslich werbeplakate oder werbeclips der volksbühne berlin, für die er derzeit als creativdirektor arbeitet, kommentarlos, und florian waldvogels letzter eintrag ist von kurz vor weihnachten.<br />
der gesamtfeed ist ähnlich deprimierend: volksbühnen werbeplakate im wechsel mit konventionellen kritiken. der name des autors sagt mir zwar nichts, dafür aber die in seinen texten. seine letzten besprochenen ausstellungen waren: anish kapoor, daniel buren, franz west und max liebermann. steht über die nicht schon was in den letzten 100 art-ausgaben?</p>
<p>abgesehen von diesen &#8220;meinungsstarken und investigativen kunsthäppchen&#8221;, die keiner braucht, scheint mir, dass im deutschsprachigen internet immer noch verstärkt die grafikdesign- und streetartecke unter dem begriff &#8220;kunst&#8221; publiziert. ein grund dafür könnte vielleicht sein, dass die bildende kunst szene fraglos die hinterwäldlerischste unter den künstlerischen disziplinen ist. viele haben einfach noch immer nichts am hut mit dem netz. geschweige denn mit computern. da sind die grafiker natürlich um einiges weiter vorn.</p>
<p>vielleicht kranken die kleineren deutschsprachigen blogprojekte aber auch an der vg bildkunst. so konnte das mittlerweile eingestellte <a href="http://kunst-blog.com/">kunst-blog.com</a> die ihre artikel immer <a href="http://kunst-blog.com/2008/07/lasst_euch_nich.php">nur kurzfristig bebilderten, nach dem ablauf einer kurzen frist mussten die bilder raus genommen werden, wenn sie sich nicht finanziell ruinieren wollten</a>. und kein kunstblog, ja überhaupt keine webseite kommt ohne bilder aus. </p>
<p>wie dem auch sei. hier eine liste der blogs und seiten die ich zur zeit lese:</p>
<p><a href="http://www.vvork.com">VVORK</a><br />
<a href="http://artnicks.blogspot.com/">ARTNICKS</a><br />
<a href="http://www.contemporaryartdaily.com">Contemporary Art Daily</a><br />
<a href="http://theartblog.org">the artblog</a><br />
<a href="http://www.paintersbread.com/">Painter&#8217;s Bread </a><br />
<a href="http://www.sharkforum.org/">SHARKFORUM: OPINION WITH TEETH</a><br />
<a href="http://http://blog.art21.org">Art21 Blog</a><br />
<a href="http://www.artfagcity.com">Art Fag City</a><br />
<a href="http://hellomynameisart.com">hello my name is ART</a><br />
<a href="http://c-monster.net">C-MONSTER.net</a><br />
<a href="http://fundamentalpainting.blogspot.com/">(fundamental) PAINTING</a><br />
<a href="http://lookintomyowl.com/">LOOK INTO MY OWL</a><br />
<a href="http://mwcapacity.wordpress.com">MW Capacity</a><br />
<a href="http://articulatedartists.blogspot.com/">ARTICULATED ARTISTS</a><br />
<a href="http://www.sparked.biz/category/culture/">Sparked » Culture</a><br />
<a href="http://dragonauttt.blogspot.com/">DRAGONAUT</a><br />
<a href="http://londonpainting.blogspot.com/">LondonPainting</a><br />
<a href="http://contemporaryartlinks.blogspot.com/">Art Splash</a><br />
<a href="http://hoertauf.wordpress.com">HoertAuf</a><br />
<a href="http://www.rebelart.net/diary">rebel:art</a><br />
<a href="http://www.amhochsitz.at/">Am Hochsitz</a></p>
<p>ausserdem noch ein <a href="http://www.db-artmag.de/de/55/feature/kunstblogs-fuer-einsteiger/">ein weiterer artikel zum thema kunstblogs</a> den ich eben gefunden hab.</p>
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		<title>hab ich was verpasst? – bilder</title>
		<link>http://katiakelm.de/blog/2011/04/21/hab-ich-was-verpasst-%e2%80%93-bilder/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 19:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
				<category><![CDATA[kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellungsansichten]]></category>
		<category><![CDATA[hab ich was verpasst?]]></category>
		<category><![CDATA[helferinnen]]></category>
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		<category><![CDATA[ölfrüh]]></category>
		<category><![CDATA[raumansichten]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_6924web.jpg" alt="" title="Hab ich was verpasst? – Installation, 2011" width="600"/></p>
<p><span id="more-653"></span></p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_6929web.jpg" alt="" title="Hab ich was verpasst? – Installation, 2011"  width="600"/></p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_6870web.jpg" alt="" title="Last night a DJ saved my life – Knetmasse, div. Mat, 2011""  width="600"/></p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_6865web.jpg" alt="" title="Last night a DJ saved my life – Knetmasse, div. Mat., 2011"  width="600"/></p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_6903web.jpg" alt="" title="Aus der Serie Urfrauen I-XIV – Acryl auf Leinwand/Malpappe, 2011"  width="600"/></p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_6901web.jpg" alt="" title="Aus der Serie Urfrauen I-XIV – Acryl auf Leinwand/Malpappe, 2011"  width="600"/></p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_6896web.jpg" alt="" title="Aus der Serie Urfrauen I-XIV – Acryl auf Leinwand/Malpappe, 2011"  width="600"/></p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_6897web.jpg" alt="" title="Aus der Serie Urfrauen I-XIV – Acryl auf Leinwand/Malpappe, 2011"  width="600"/></p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_6909web.jpg" alt="" title="Raumansicht mit Collagen und Laken – beide 2009"  width="600"/></p>
<p><img src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_6916web.jpg" alt="" title="Laken – Knetmasse und Puppenmöbel, 2009"  width="600"/></p>
<p>mitgeholfen haben </p>
<p><a href="http://www.ina-bruchlos.de/">ina bruchlos</a><br />
<a href="http://www.stefanieclemen.de/illustration2005/garten.html">stefanie clemen</a><br />
christine ebeling<br />
<a href="http://www.ingekrause.com/">inge krause</a></p>
<p>inge kam im atelier vorbei als ich vorübergehend zu erblinden drohte, und überhaupt nicht mehr wusste, was ich tat. ich benötigte dringend ein zweites paar augen und zwar gute. inges augen kennen meine arbeit nun schon seit einigen jahren und ich schätze ihre arbeit über alle massen – die besten voraussetzungen also für eine vertrauensvolle beratung. vertrauensvoll insofern ich all ihre ratschläge sofort am nächsten tag 1:1 abarbeitete. „mach das hier dunkler“ „hier fehlt ein schatten“ „hier musst du das fell ändern“ usw.<br />
mit inge an der seite konnte ich sogar soetwas wie eine heilung erleben: ich konnte wieder sehen.</p>
<p>christine hat <a href="http://katiakelm.de/2041/der-spiess-im-bein-des-kleinen-mannes/">wie bei all meinen anderen plastischen arbeiten</a> auch hier die umsetzung der mechaniken übernommen. ausserdem hat sie beim aufbau der installation „Hab ich was verpasst“ geholfen und ist mit mir zu conrad gegurkt nachdem, wie üblich, der motor kurz nach der montage kaputt ging.</p>
<p>stefanie kam vorbei als ich während der hängung kurz davor war, alles hinzuschmeissen, und half mir, die malerei zu hängen. wir kloppten kiloweise stahlnägel in die wände und hängten die hälfte der 80 collagen je 3 cm tiefer. währenddessen verdrückten wir 2 packungen gummibärchen: &#8220;gut gegen die unterzuckerung&#8221;.</p>
<p>ina kam kurz nach dem transport, als sich die galerie noch im schrottzustand befand.  ina brachte eine thermoskanne kaffee mit und half mir, zu kapieren, dass meine ursprüngliche planung falsch war. wir waren essen bei <a href="http://www.andronaco.de/">andronaco</a> und frank und ich bekamen jeder ein exemplar <a href="http://www.amazon.de/Alte-Bekannte-Ina-Bruchlos/dp/398141750X/ref=sr_1_4?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1303414710&#038;sr=8-4">ihres neuen buches</a> (auf dem markt ab 1. mai), was mich in den folgenden tagen in der s-bahn bei laune hielt.</p>
<p>euch 4 frauen bin ich zutiefst dankbar.</p>
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		<title>noch mehr buchtipps</title>
		<link>http://katiakelm.de/blog/2011/02/07/noch-mehr-buchtipps/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 21:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ende der woche muss ich einen pressetext abliefern, der von mirselbst handelt. da texte über mich selbst in der 3. person zu schreiben nicht zu meinen grössten hobbies zählt zerbreche ich mir schon seit tagen den kopf, wie ich mich am schlausten aus der affaire zieh. nun ist es ja nicht so, dass es nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ende der woche muss ich einen pressetext abliefern, der von mirselbst handelt. da texte über mich selbst in der 3. person zu schreiben nicht zu meinen grössten hobbies zählt zerbreche ich mir schon seit tagen den kopf, wie ich mich am schlausten aus der affaire zieh.</p>
<p>nun ist es ja nicht so, dass es nicht möglich wäre, irgendnen humbuk zusammen zu fabulieren, wie alle anderen. zumindest könnte man sicher gehen, dass der name richtig geschrieben wird.<br />
man könnte auch einfach irgendeinen pressetext aus dem emaileingang fischen und ein bischen umbauen. die pressetexte einer hamburger galerie zb. kommen seit jahren mit einer handvoll vokabeln aus, die sie jedesmal einfach nur ein bischen variieren. in jeder dieser presseerklärungen kommt garantiert mindestens 2x das wort „urban“ vor. egal welcher künstler. wär doch gelacht wenn ich bei meiner arbeit nicht auch was mit „urban“ machen könnte.</p>
<p>tatsächlich kommt jetzt aber alles anders. heute hatte ich the-one-and-only <a href="http://www.ina-bruchlos.de/">ina bruchlos</a> zu besuch und ina schreibt mir einen text!<br />
und das ist so ziemlich die grösste ehre, die ich mir vorstellen kann. </p>
<p>wer ina bruchlos&#8217; texte (keine pressetexte sondern RICHTIGE, sinnvolle, hervorragend kluge und komische texte) noch nicht kennt <a href="http://www.ina-bruchlos.de/literatur.htm">kann sich hier ein paar kleine leseproben abholen</a> und dann hier auch gleich alle bücher kaufen:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Kampf-Mähdrescher-Kurze-Erzählungen/dp/3980878872/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1297110583&#038;sr=8-1">Der Kampf der Mähdrescher<br />
</a><a href="http://www.amazon.de/Mittwochskartoffeln-Kurze-Erzählungen-Ina-Bruchlos/dp/3937550097/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1297110583&#038;sr=8-2">Mittwochskartoffeln</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/Nennt-mich-nicht-Polke-Erzählungen/dp/3937550054/ref=sr_1_3?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1297110583&#038;sr=8-3">Nennt mich nicht Polke<br />
</a><br />
<a href="http://www.ina-bruchlos.de/bilder.htm"><img alt="" src="http://www.ina-bruchlos.de/Bilder/Briefleserin%20in%20Blau,%20Acryl%20auf%20Nessel%2056x48%20cm,2006.jpg" title="Briefleserin in Blau, Ina Bruchlos, 2006 - Acryl auf Nessel, 56x40cm " class="alignnone" width="400" height="469" /></a></p>
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		<title>buch zum haben wollen</title>
		<link>http://katiakelm.de/blog/2011/01/10/buchzumhabenwollen/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 15:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[das hat der hoops aber geschickt eingefädelt: ein buch zu machen was man unbedingt besitzen will und wenn man es dann hat und darin blättert, das schwarze rauhe papier streichelt, die zeichnungen zum heulen gut findet und den wortschatz von nora sdun bestaunt (warum macht die eigentlich nur in verlagswesen, kunst und kunstkritik und galerismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das hat der <a href="http://www.achimhoops.de/index.php">hoops</a> aber geschickt eingefädelt: ein <a href="http://www.textem.de/2106.0.html ">buch</a> zu machen was man unbedingt besitzen will und wenn man es dann hat und darin blättert, das schwarze rauhe papier streichelt, die zeichnungen zum heulen gut findet und den wortschatz von nora sdun bestaunt (warum macht die eigentlich nur in <a href="http://www.textem.de/index.php?id=1497">verlagswesen</a>, kunst und kunstkritik und <a href="http://dorotheaschlueter.com/" target="_blank">galerismus</a> – warum nicht auch in belletristik?) will man unbedingt auch so eine zeichnung haben.</p>
<p><a href="http://www.textem.de/2106.0.html ">hier</a> kann man immerhin schon mal das buch bestellen oder auch <a href="http://www.amazon.de/Film-Achim-Hoops/dp/3941613278/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1294411277&amp;sr=1-1 ">hier</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-483" title="FILM von Achim Hoops" src="http://katiakelm.de/blog/wp-content/uploads/IMG_5721-413x522.jpg" alt="" width="413" height="522" /></p>
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		<title>über wasser halten mit mickeymäusen</title>
		<link>http://katiakelm.de/blog/2010/12/09/uber-wasser-halten-mit-mickeymausen/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 15:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
				<category><![CDATA[alltag]]></category>
		<category><![CDATA[früher war alles besser]]></category>
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		<category><![CDATA[ebay]]></category>
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		<category><![CDATA[tiefpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[auf die idee brachte mich eine freundin, die ihren trödelladen auflöste und bei ebay nun die restbestände verschachterte. ich half ihr indem ich die preise hoch trieb. die auktionen begannen immer bei einer mark, stiegen aber nicht selten bis 200 und mehr. die freundin brachte täglich eine einkaufswagenladung pakete zur post. da konnte ich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>auf die idee brachte mich eine freundin, die ihren trödelladen auflöste und bei ebay nun die restbestände verschachterte. ich half ihr indem ich die preise hoch trieb. die auktionen begannen immer bei einer mark, stiegen aber nicht selten bis 200 und mehr. die freundin brachte täglich eine einkaufswagenladung pakete zur post. da konnte ich nicht lange untätig zusehen.<br />
&#8220;was kann ich denn mal versteigern?&#8221; wandte ich mich an die freundin die augenscheinlich wusste, was die leute wollten.<br />
&#8220;also was immer gut geht sind mickey mäuse und alles mit sex.&#8221;</p>
<p>ich probierte es zunächst mit mickey mäusen. kaufte eine billige leinwand und malte eine mickey maus. eine nacht lang malte ich was das zeug hielt. die mickey maus ging weg für 10 mark, ich freute mich für den sammler.<br />
<span id="more-470"></span></p>
<p>als nächstes versuchte ich es mit sex. ich zeichnete ein paar exquisite sexszenen, z.b. frau mit gespreizten beinen auf dem tisch, kleiner dicker mann mit halb erschlafftem, tropfendem penis davor auf einem stuhl stehend. ich signierte mit &#8220;wolfgang hauser&#8221;, ein name, der, wie ich fand, stark nach insider-tip-künstler klang, datierte die bilder auf 1975 und ich schrieb einen langen, blumigen text über das frühwerk hausers.</p>
<p>es fand sich tatsächlich ein potentieller käufer der es gleich auf das gesamtwerk hausers abgesehen hatte. ein kenner! ich liess meine freundin die preise hochtreiben bis die monatsmieten der nächsten 2 monate gesichert waren. mir schwante ein leben in saus und braus.</p>
<p>als die auktion beendet war muss dem bieter offenbar eingefallen sein, mal google zu benutzen um ein wenig mehr über das leben <a href="http://www.google.de/search?q=wolfgang+hauser&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a">wolfgang hausers</a> zu erfahren. jedenfalls hat er nie bezahlt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>noch in der kamera</title>
		<link>http://katiakelm.de/blog/2009/05/23/noch-in-der-kamera/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 16:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
				<category><![CDATA[internet]]></category>
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		<category><![CDATA[boote]]></category>
		<category><![CDATA[new york]]></category>
		<category><![CDATA[tim thyzel]]></category>

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		<description><![CDATA[mein freund tim erzält mir am telefon, er habe letztens übrigens wieder ein boot gebaut. diesmal aus tesafilm. er sei auch schon darin gefahren. nen film gebe es auch. ich so: &#8220;toll, wo denn? auf youtube? wie finde ich den da?&#8221; er so: &#8220;den kannst du nicht finden, der ist noch in meiner kamera.&#8221; hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>mein freund tim erzält mir am telefon, er habe letztens übrigens wieder ein boot gebaut. diesmal aus tesafilm. er sei auch schon darin gefahren. nen film gebe es auch.<br />
ich so: &#8220;toll, wo denn? auf youtube? wie finde ich den da?&#8221;<br />
er so: &#8220;den kannst du nicht finden, der ist noch in meiner kamera.&#8221;</p>
<p>hier immerhin schonmal der film über das boot davor, aus knallfolie:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SeSa497NQxU&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SeSa497NQxU&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		<title>ausstellungstipp</title>
		<link>http://katiakelm.de/blog/2009/05/22/ausstellungstipp/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 12:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katia kelm</dc:creator>
				<category><![CDATA[bin fan]]></category>
		<category><![CDATA[bitte umblättern]]></category>
		<category><![CDATA[kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[reklame]]></category>

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		<description><![CDATA[neue zeichnungen und bilder von meiner freundin linda mccue bei elly brose-eiermann in berlin. fantastische neue arbeiten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ellybroseeiermann.de/index.php?id=497#berlin" target="_blank">neue zeichnungen und bilder von meiner freundin linda mccue bei elly brose-eiermann in berlin.</a></p>
<p><a href="http://www.ellybroseeiermann.de/index.php?id=550" target="_blank">fantastische neue arbeiten!</a></p>
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