Category Archives: „links“

endlich geld fürs klüngeln

als ich vor ein paar tagen das erste mal vom APT gelesen hab, eine organisation die vor 10 jahren gegründet wurde, hat es mich nicht besonders verwundert. ich bin es gewohnt, immer ein paar jahrzehnte später als andere von den wesentlichen dingen zu erfahren.
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links

spiegel.de: geschlechtertrennung. von ulrike knöfel, märz 2013

sehr pointierter artikel über den aktuellen status von künstlerinnen auf dem ungewöhnlich männer-dominierten deutschen kunstmarkt.

Als der Künstler Georg Baselitz im SPIEGEL vor kurzem die Ansicht äußerte, Frauen malten nicht so gut wie Männer, löste das in amerikanischen Kunst-Blogs eine Debatte aus, ebenso im nahen Österreich, auch die Briten zürnten. In Deutschland nahm man das so hin.

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links

hier wieder ne handvoll alter kamellen links, die ich irgendwann in letzter zeit eingesammelt hab:

barbarawille.de

vier monate ateliersuche hat auch vorteile: man lernt leute kennen. oder zumindest webseiten. einmal wurde mir ein atelierangebot gleich dreimal von drei verschiedenen kontakten weitergeleitet, kam leider nicht in frage, dafür war ich aber bestimmt eine stunde auf der webseite von der künstlerin, deren atelier angeboten wurde, und bin jetzt fan. grossartige arbeiten!

faz.net: Die Kunstgeschichte muss umgeschrieben werden – von julia voss

In Stockholm zeigt eine bahnbrechende Ausstellung das Werk der Künstlerin Hilma af Klint, die viele Jahre vor Kandinsky abstrakt zu malen begann. Woran liegt es, dass jeder den Russen kennt, aber kaum jemand die Schwedin?

museebernardbuffet.com: oil paintings 1945 – 1950

schön schreckliche bilder! manche, späteren, sind nur noch schrecklich, und laut wikipedia gilt er sogar als kitschmaler:

Zahlreiche seiner populären Bilder wurden reproduziert und in Kaufhäusern gerahmt angeboten. Ab den 1960er Jahren erfolgte ein jäher Preisabstieg, der bis heute anhält. Während in den Museen seine Werke vielfach ins Depot wanderten („… Bernard Buffet etwa wird heute nur noch als Kitschmaler angesehen“), tauchten auf Flohmärkten ständig Buffet-Reproduktionen auf.

umso besser, würde ich sagen.

hockneypictures.com: david hockney über sein woldgate video

schon wirklich grossartig.
was den genuss dieser webseite nur ein bischen versaut ist das copyright-getue auf der startseite. keine ahnung ob man das nicht anders hätte lösen können oder ob es konsequent ist. für einen, der sonst so unbefangen mit digitalen medien rummacht, irgendwie seltsam verklemmt.

Ron Mueck: The most realistic sculptures Part I
Ron Mueck: The most realistic sculptures Part II

ich liebe ja making-of filme.

art-magazin.de: FRÜHSTÜCKST DU NOCH ODER KURATIERST DU SCHON? von ralf schlüter

Der Begriff befindet sich im Niedergang. “Kuratieren”, das einstige Zauberwort der Kunstszene, ist unbrauchbar geworden.

wusste ich auch schon wieder nicht.

kunst-in-recklinghausen.de: katalogtext “Menschen und Maschinen – Bilder von Konrad Klapheck” (pdf)

im moment liest man ja hier und da von der konrad klapheck retrospektive, die aktuell im museum kunstpalast düsseldorf gezeigt wird.
bisher hat mich klapheck (bekannt für seine schreibmaschinen- und nähmaschinenbilder) nicht sonderlich umgehauen, vor ein paar tagen lief allerdings auf deutschlandradio eine rezension, bei der ich mit einem ohr zuhörte. dort wurden ganz interessante aussagen des künstlers erwähnt, und ich hab mir gerade ziemlich den arsch abgegoogelt um das nochmal irgendwo in dieser deutlichkeit zu finden:

Die Schreibmaschine, „dieses Instrument, auf dem die wichtigsten Entscheidungen unseres Lebens gefällt werden, ist bei mir männlichen Geschlechts. Sie ist stellvertretend für den Vater, den Politiker, den Künstler“ […]
Weiblich interpretiert Klapheck hingegen die Nähmaschine, „die Helferin im Bedecken unserer Blöße. Sie erscheint als Braut, Mutter und Witwe.“

achso.

monopol-magazin.de: Andrea Fraser über ihr Video „Untitled“, in dem sie beim Sex mit einem Kunstsammler zu sehen ist

die arbeit kannte ich auch noch nicht. bin jetzt fraser fan.

faz.net: Fragen an acht Künstlerinnen

besonders sympatisch finde ich hier den diskussionsbeitrag von pippilotti rist:

Die Frage, ob jemand Feministin ist, sein kann oder sein will, stellt sich in jedem Beruf und Bereich. Ich werde oft gefragt, ob ich eine feministische Künstlerin bin, und ich habe verschiedene Antworten, je nachdem, wer mich fragt, obwohl ich nicht glaube, dass es feministische Kunst als solche gibt. Wenn ein netter Mensch mich fragt, sage ich nein, weil ich es zu egozentrisch finde, dauernd auf die Rechte der eigenen Gruppe zu pochen. Wenn ein doofer Mensch mich fragt, sage ich, ja, ich bin Feministin, weil ich ihm die Freude nicht lassen will, sich hämisch darüber zu amüsieren, dass die Befreiten sich von den Befreiern lossagen und sich gegen sie stellen.

covers & citations: Cindy Sherman, ‘Untitled Film Still #10′, 1977
covers & citations: Michelangelo, ‘Pietà,’ 1499

tolle seite.

hadonejob.com

via sues facebook

boadwee blog: „I thought the prompt was to paint “CHEESE IN THE SNOW”…”

boadwee blog: The Whitney gave Wade Guyton a solo show

This is soul-less, post-minimal, dreck. Nothing more than a signifier of “good-taste” and “high-art”. How much of this garbage can exist in the world?

kann ich mich drüber kaputt lachen.
via hoertauf

links

so, ich fang jetzt auch mal an mit der linkposterei. nützt ja nix.

zeit.de: Denn Bedeutung schlummert überall

wolfgang ullrich über die aby warburg ausstellung in siegen. wusste ich alles nicht. wieder was gelernt.

artinfo.com: An Open Letter From a Dancer Who Refused to Participate in Marina Abramovic’s MOCA Performance

Sara Wookey:

„I was expected to lie naked and speechless on a slowly rotating table, starting from before guests arrived and lasting until after they left (a total of nearly four hours). I was expected to ignore (by staying in what Abramovic refers to as “performance mode”) any potential physical or verbal harassment while performing. I was expected to commit to fifteen hours of rehearsal time, and sign a Non-Disclosure Agreement stating that if I spoke to anyone about what happened in the audition I was liable for being sued by Bounce Events, Marketing, Inc., the event’s producer, for a sum of $1 million dollars plus attorney fees.

I was to be paid $150.“

via anja steidingers facebook

donnerstag-blog.com: Die verschwundene Bilanz

großartiges blog, unbedingt abonnieren! (leider liefert der feed nur überschriften)

annika bender über den scheidenden hamburger kunstvereinsleiter waldvogel und hamburgs mittelmässigkeit:

“Man sollte daran erinnern, dass es in Hamburg lange vor dem Berliner „Haben und Brauchen“ bereits einen künstlerischen Schulterschluss gegen die Inanspruchnahmen durch ein neoliberal verblödetes Stadtmarketing gegeben hat. Nur zeigt nicht zuletzt das Ausstellungsprogramm des Gängeviertels, das etwas institutionelle und professionelle Unterstützung dieser Bewegung unbedingt gut getan hätte. So allerdings steuerten schlussendlich beide Seiten Richtung Mittelmäßigkeit: die protestierende Künstlersippe, die Institutionen nicht weniger. Nebenbei bemerkt: Was die Galerie der Gegenwart zuletzt mit der Bretterbude auf ihrem Vorplatz kundtat, war ja kaum mehr als die installative Demonstration dieser rundherum erreichten Mittelmaß. Die bereitstehende Personaldecke scheint leider nunmehr auf beiden Seiten derart ausgedünnt, dass solche verspäteten Kooperationsversuche kaum mehr noch vermögen.”

artefakt-sz.net: Kunstkritik als Gegengift

die macher vom donnerstag-blog erzählen in einem interview über ihre arbeit. selten deutlich.

Annika Bender:

“Vielleicht wollen wir uns auch nur nicht eingestehen, auf das falsche Pferd gesetzt zu haben. Wir haben uns alle mal mehr von Kunst und dem Kunstdiskurs versprochen. Die Kritik ist uns gewissermaßen auch ein Gegengift zur schleichenden Ernüchterung. Ich dachte eben tatsächlich mal: Hier geht’s um was! Und irgendwie wollen wir einfach nicht einsehen, dass mittlerweile eh alles Banane ist. Hast Du die Reyle-Ausstellung in den Deichtorhallen gesehen? Dann weißt Du, was ich meine.”

via dorothea schlüters facebook


 

 
erschütterndes interview mit alberto mugrabi, sohn einer sammlerdynastie die 800 warhols besitzt, der dem kritiker robert hughes, erklärt wieso er warhol sammelt: “I think warhol is probably the most visionary artist of our time. he’s an artist that has opened every door for every artist today.”
da hat jemand aber volle lotte durchblick.

via markus wirthmanns facebook

giordano-bruno-stiftung.ch/blog/: Intellektuelle Hipster

ganz interessant auch im zusammenhang mit der sexismusdebatte.

via boschblogs facebook

via wirres

links

bischen verliebt in diesen seltsamen lebensvortrag des niederländischen malers emo verkerk

irgendwie ne ganz gute seite. interessantes künstlerinnenportrait. (und ein rss-feed mit bildern)

ziemlich hübsches tumblr-blog

diese euphorie heute wieder