wiederholungen

„es wiederholt sich alles…“ sage ich zu meinem mann am abendbrottisch.
„genau. wir werden ohne zähne geboren und sterben ohne. ausserdem haarverlust und auf allen vieren laufen.“

was ich meinte war natürlich meine arbeit.
normalerweise finde ich beim kunstmachen wiederholungen ja immer eher doof so wie ich es nie kapiert habe, wieso wiederholungen unter künstlerInnen so beliebt sind, aber das ist eine andere geschichte (die ich auch schon hundert mal erzählt hab).
diese art von wiederholungen meine ich aber nicht. ich meine ich die unbeabsichtigten, die grossen kreise. und dann das deja-vue-hafte „huch, das kenn ich!“ – für mich ist sowas meistens ein gutes zeichen.
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8 neue bilder

im archiv.

loch, 2015, öl auf leinwand, 120 x 100 cm

die meisten sind schon etwas älter aber sie waren bisher nie so ganz fertig. bei einem musste ich ne kirsche nochmal überarbeiten, bei nem anderen fehlte noch ein schuh und die flecken auf dem t-shirt hatten die falsche farbe. komischerweise komme ich kurz vor dem ende immer nie so richtig zu potte.

ausserdem finde ich ein paar bilder garnicht so gut aber ich dokumentiere sie trotzdem alle. man arbeitet einfach zu lange dran und meine schlechten skulpturen hab ich ja auch alle dokumentiert.

ausserdem hat mir vor kurzem mal eine freudin, die alte mal-häsin henrieke ribbe, was schönes dazu gesagt:

„gut oder schlecht spielt eigentlich keine rolle. man kann ja nicht immer nur gute bilder malen. die schlechten gehören genauso dazu wie die guten.“