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DARE Dein Ansatz einer Sammelausstellung mit Verkäufen und roten Punkten ist aber schon ein Stück Kunstbetrieb analog zu einem Produktzyklus. Ein Künstler als Produzent erstellt ein Werk, es wird präsentiert und je nach Marktwert verkauft, ein Akt der Transaktion, Galerist und Künstler können davon für einige Zeit ihren Kühlschrank füllen. Eine konservative Sichtweise von Kunstbetrieb, die einem schnell um die Ohren gehauen wird.

Winkel Um ganz ehrlich zu sein: Ich würde genau anderherum argumentieren: Wer mit dieser Nahrungskette ein Problem hat, ist in meinen Augen konservativ – und letzten Endes selbstgefällig. Solche Äußerungen kommen entweder von unerfolgreichen Künstlern, oder von Leuten, die aus anderen Quellen ein festes Einkommen beziehen.

aus einem interview mit elena winkel, die ich für eine der pfiffigsten oder vielleicht die pfiffigste kuratorin hamburgs halte