(Deutsch) kino und geschenke

bislang waren die protagonisten meiner arbeiten fast ausschliesslich ichselbst, jede menge tauben und nagetiere.
wenn ich den geschichten, die ich erzähle, schon gesichter geben musste, dann konnte das nur mein eigenes sein - das war eine dieser selbsterfundenen regeln, mit denen man sich jahrelang herumquält, weil man zu borniert ist, sich neue auszudenken.

wie es dann kommt, dass man die plötzlich über den haufen wirft und eine vorher unbemerkte tür aufstösst, das ist wahrscheinlich das eigentliche geheimnis hinter allem. und geheimnis: weil es zu profan ist, um es überhaupt jemandem zu erzählen. so profan wie ein daher gesagter satz an irgendeinem montag abend im jahr 1994, nachdem man sich mit einem bekannten im kino einen knetanimationsfilm angesehen hatte: „mach doch auch mal was in knete!“ - oder wie ein geburtstagsgeschenk für einen blogger.

es dauert dann noch eine kurze weile bis man kapiert, dass es hier weiter gehen kann, dass sich diese tür auch öffnen lässt, ein anlauf und - hopp - ist man durch.

vielleicht ist dies ja mal wieder so ein hopp.

One Trackback

  1. Trackbacked 14. June 2008 at 21:27

    [...] “Hach!”s kein Ende: Katia Kelm hat eine weitere Bloggerin verewigt. Mit dieser Dame habe ich das bislang sch