die ersten collagen hatte ich noch auf 1,5 cm spanplatte aufgezogen, ungerahmt. da aber die reinen prints, z.b. „Sie hatte einfach eine Ader für soetwas, sie konnte nichts dafür“, eine konservative rahmung bekommen sollten hatte ich mich entschlossen, für WEISSER SCHIMMEL die collagen und prints zu uniformieren: hübsch bieder in…
Datum: Februar 2010
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es fing vor ein paar jahren an. ich hatte eine knetkrise. einen knetburnout. und bei burnout hilft nichtstun aber weil mir das nichts viel schwerer fällt als das scheissegal-was setzte ich mich hin und zerschnibbelte zeitschriften. ob das irgendwas brachte, kann ich nicht sagen, jedenfalls kein ergebnis. ich kam über…
Datum: Dezember 2009
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die tage ein anruf: ein kurator wolle vorbei kommen, sich die neuen arbeiten anzusehen. was sich so nett anhört könnte es auch sein: wenn man nicht grad mitten drin stecken würde im sumpf der eigenen arbeit und überhaupt nicht weiss, was man da eigentlich tut.
ich persönlich weiss sowas ja…
alle paar jahrzehnte komme ich aus langeweile auf die idee, mal einen comic zu zeichnen. das ist dann wie mit kreuzworträtzeln: nach dem dritten bildchen holt mich die langeweile wieder ein und ich gebe auf.
noch langweiliger als comics zu zeichnen ist allerdings comics-lesen. so grafikkünsteleien haben mich immer eher…
Datum: 27. August 2008
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plastiken, die nicht dazu da waren, um am boden zu liegen, an wänden zu kleben oder von der decke herunter zu baumeln, kamen mir immer etwas kraftlos vor wie ein paar zusammenhanglose worte denen letztlich keiner glaubt.
es schien immer irgendwie falsch, plastiken herzustellen so ohne räumlichen bezug, ohne eine…
bislang waren die protagonisten meiner arbeiten fast ausschliesslich ichselbst, jede menge tauben und nagetiere.
wenn ich den geschichten, die ich erzähle, schon gesichter geben musste, dann konnte das nur mein eigenes sein – das war eine dieser selbsterfundenen regeln, mit denen man sich jahrelang herumquält, weil man zu borniert ist, sich…
jetzt wo blogs schon in einem atemzug mit dem faxgerät, dem telefon mit wählscheibe und der malerei genannt werden weil e-mail, handy, die fotografie und twitter sie ablösten, möchte ich nochmal kurz vor dem endgültigen aus ein denkmal setzen. ein denkmal für blogger.
wobei es natürlich nichts neues ist, blogger…
vor der knete waren zeichnung und malerei. warum daraus irgendwann knete wurde weiss ich selbst nicht. vielleicht weil man nie zufrieden ist mit dem was man gerade am wickel hat. 2 dimensionen – wie oldschool ist das denn! mein knete gewordener minderwertigkeitskomplex.
tatsächlich bin ich im grunde malerin. in meiner…
gerade die dinge, die in der erinnerungfalle kleben blieben obwohl sie völlig banal sind, eigenen sich besonders gut zum kunst machen. das sind bilder die einfach durchgeschoben werden können, aus dem kopf aufs blatt oder in die knete, ohne dass sie einen rattenschwanz an sperrigen bedeutungen hinter sich her zögen.…
Datum: November 2005
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Steffi & Arndt ist eine gemeinschaftsarbeit von guido alfs und mir. die installation wurde bei Pick Up And Mix, einer gruppenausstellung in der kaiser-wilhelm-straße 2005 in hamburg gezeigt.
am selben ort hatte ich erst ein paar monate zuvor ausgestellt: bei Der Himmel ist schön. ich hatte dort die installation Ein Mann…
die erste version von Der Himmel ist schön wurde in hamburg, in der kaiser-wilhelm-straße gezeigt.
inge krause hatte einen leerstehenden laden im vorbeigehen entdeckt und beschlossen, wolkenbilder darin zu zeigen. ihre eigenen und die einiger freunde und kollegen, von denen sie wusste, dass die auch schonmal „was mit himmel“ gemacht hatten.
ich…
meine teilnahme an Mann und Frau intim im kunsthaus erfurt geschah ganz im geiste meiner seit jena neu entdeckten aufbautechnik: alles in einem rucksack. ohne lastwagen und ohne parkplatzprobleme.
und wie man es von erfurt erwartete hingen die bilder tatsächlich auf rauhfaser!
mein letztes atelier war ein ausrangierter puppenladen im hamburger gängeviertel. eine immobilienfirma hatte sich dort breit gemacht und plante, dieses zum teil denkmalgeschützte viertel von der stadt zu erwerben um dort überteuerten wohnraum umgeben von goldschmieden, souvenirgeschäften und delikatessenmärkten zu platzieren. um das zu erreichen musste wie üblich die kultur…