Hey Hey My My, 2000. (Detail)

meine karriere in new york

Hey Hey My My, 2000. Hier: Pumphaus, Sammlung Falckenberg

ein freund, der aus karrieregründen nach new york ausgewandert war und dort in einer erfolglosen galerie hin und wieder ebenso erfolglose ausstellungen organisierte, bat mich bei einer dieser ausstellungen mitzumachen. wie oft stellt man schon in new york aus!
voraussetzung war, dass man die arbeit auch im handgepäck mitkriegen konnte und ich sie selbst vorbei brachte.

ich entschied mich für eine gruppe nagetiere: ein meerschweinchen besingt den tod eines anderen und weil ich mir einbildete, neil young sei new yorker (tatsächlich ist er nicht mal amerikaner – sondern canadier), erklang aus dem zusätzlich kurzerhand hinzugekneteten verstärker der alte neil young hit: hey hey, my my, rock’n roll can never die.. (mit deutschem akzent).

irgendwie hat es mit new york dann doch nicht geklappt.