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	<title>Katia Kelm &#187; konstruktivismus</title>
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		<title>photoshop war gestern</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 08:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/1812/photoshop-war-gestern/" title="photoshop war gestern"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/titel11.cemjt0dzm33wg0404w0ckc0ck.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="photoshop war gestern" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>die ersten collagen hatte ich noch auf 1,5 cm spanplatte aufgezogen, ungerahmt. da aber die reinen prints, z.b. „<a href='http://katiakelm.de/wp-content/plugins/wp-image-resizer/thumb/phpThumb.php?fltr=usm&#038;src=http://katiakelm.de/wp-content/uploads/82.jpg&#038;w=800&#038;h=700' class='lightview' rel='gallery[photoshop war gestern]' title='Sie hatte einfach eine Ader für soetwas, sie konnte nichts dafür C-Print, 20 x 30 cm, 2009, Auflage: 5+1'>Sie hatte einfach eine Ader für soetwas, sie</a>&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/1812/photoshop-war-gestern/" title="photoshop war gestern"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/titel11.cemjt0dzm33wg0404w0ckc0ck.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="photoshop war gestern" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>die ersten collagen hatte ich noch auf 1,5 cm spanplatte aufgezogen, ungerahmt. da aber die reinen prints, z.b. „<a href='http://katiakelm.de/wp-content/plugins/wp-image-resizer/thumb/phpThumb.php?fltr=usm&#038;src=http://katiakelm.de/wp-content/uploads/82.jpg&#038;w=800&#038;h=700' class='lightview' rel='gallery[photoshop war gestern]' title='Sie hatte einfach eine Ader für soetwas, sie konnte nichts dafür C-Print, 20 x 30 cm, 2009, Auflage: 5+1'>Sie hatte einfach eine Ader für soetwas, sie konnte nichts dafür</a>“, eine konservative rahmung bekommen sollten hatte ich mich entschlossen, für WEISSER SCHIMMEL die collagen und prints zu uniformieren: <a href="http://katiakelm.de/blog/2010/02/15/haufenhangung/">hübsch bieder in weissen passepartouts und rahmen.</a><br />
später davor stehend fiel mir selbst nicht mehr ein, welches mal die „echten“ collagen waren und welches die unbeklebten fotos.</p>
<p>tatsächlich ist es so, dass ich auch die ungeklebten als collagen begreife, nicht als fotografien.</p>
<p>die ersten collagen bestanden restlos aus assimilierten fundstücken. erst als mir diese fundstücke ausgingen musste ich wohl oder übel anfangen, eigenes material herzustellen. als dann im dritten schritt die collagierten elemente eine ebene tiefer wanderten, von „auf dem bild“ ins bild hinein, war das irgendwie nur logisch. „im bild“ wurden die elemente auch weiterhin mit klebstoff bzw. tesafilm befestigt, an rohren, regalen oder kabeln.<br />
wie schon für die „echten“ collagen bediene ich mich auch bei den „inneren“ collagen fotografischer mittel, dies aber genauso unleidlich und als mittel zum zweck. ich verstehe nichts von fotografie, was höchstwarscheinlich daran liegt, dass ich mich dafür nicht wirklich interessiere.</p>
<p>ich arbeite mit nagelschere und klebstoff, nicht mit photoshop, und benutze eine kleine billige kompaktkamera für die ich von fotografisch ambitionierten freunden nicht gerade beneidet werde. ich raufe mir die haare wenn ich die unterbelichteten pixeligen ergebnisse sehe und weiss doch gleichzeitig: genauso muss das aussehen.</p>

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		<title>dem konstruktivismus gerade noch entwischt</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 09:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/1642/geradenochentwischt/" title="dem konstruktivismus gerade noch entwischt"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/thumb3.2rr0jhjm73brvo4sgkwk4wwgw.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="dem konstruktivismus gerade noch entwischt" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>es fing vor ein paar jahren an. ich hatte eine knetkrise. einen knetburnout. und bei burnout hilft nichtstun aber weil mir das nichts viel schwerer fällt als das scheissegal-was setzte ich mich hin und zerschnibbelte zeitschriften. ob das irgendwas brachte, kann ich nicht sagen, jedenfalls kein ergebnis. ich kam über&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/1642/geradenochentwischt/" title="dem konstruktivismus gerade noch entwischt"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/thumb3.2rr0jhjm73brvo4sgkwk4wwgw.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="dem konstruktivismus gerade noch entwischt" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>es fing vor ein paar jahren an. ich hatte eine knetkrise. einen knetburnout. und bei burnout hilft nichtstun aber weil mir das <em>nichts</em> viel schwerer fällt als das <em>scheissegal-was</em> setzte ich mich hin und zerschnibbelte zeitschriften. ob das irgendwas brachte, kann ich nicht sagen, jedenfalls kein ergebnis. ich kam über das blosse schneiden nicht hinaus. es liess sich einfach nichts daraus entwickeln, was nicht ausgesehen hätte wie diese neokonstruktivistische mainstreamkunst die man jetzt überall sieht.</p>
<p>ich schnitt also weiter alles mögliche aus, irgendwann würde mir sicher einfallen, wozu. anfangs noch irgendwelche glänzenden flächen, strukturen, geometrischer, halbabstrakter kram, den man wunderbar zu diesem verkehrsinsel-bauhaus hätte zusammensetzen können, der gerade so gut läuft. doch so sehr ich mich auch quälte, ich bekam keine glaubwürdige ausrede zustande, wieso ich mich vom figürlichen plötzlich dem formalismus zuwenden sollte. so tief ich auch gesunken sein mag aber sollte meine kunst plötzlich wie isa genzken aussehen (die ich übrigens sehr verehre) und mir das selber nicht auffallen bitte ich, mir bescheid zu geben. </p>
<p>es folgte eine kurze phase während der ich dazu über ging, alle meine alten art-hefte zu zerschnibbeln (lässt sich aus ackermann, majerus oder markus oelen vielleicht noch was machen?) und als sich dies ebenfalls als sackgasse erwies versuchte ich es mit möbel- und teppichkatalogen. wieder nichts.<br />
man muss dazu sagen, dass ich die vielen hundert teppiche, sessel, schrankwände und betten nichtmal probeweise irgendwo aufklebte. dafür waren sie mir tatsächlich zu schade. was ich schliesslich aufklebte waren leute. ich hatte bisher nie leute ausgeschnitten, immer bloss stillebentaugliche dinge. irgendwann bekam ich jedoch ein bild von victoria beckham zu fassen, befand es für ausreichend leblos und klebte es auf. </p>
<p>damit begann der anstrengende teil. ich hatte zwar endlich gefunden, was ich aufkleben wollte, aber das auffinden der „richtigen“ figuren mit dem richtigen ausdruck, dem richtigen kleid bis hin zur richtigen papierbeschaffenheit, sich dafür durch hunderte von yellow-press-illustrierten zu ackern, tagelang über gummischlauchlippen und -titten zu brüten um die passende figur für ein bestimmtes raumbild zu finden, das ist ein langer weg. </p>
<p>was ich am kunstmachen übrigens schätze sind nicht die langen wege, aber die tatsache dass man sie macht obwohl man nie so ganz weiss wieso.</p>

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