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	<title>Katia Kelm &#187; nagetiere</title>
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		<title>&#8220;da kommt noch was&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 15:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/2901/da-kommt-noch-was/" title="&#8220;da kommt noch was&#8221;"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/rumtraube_thumb.8i0crnes6gg98ook000c0s0sg.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="&#8220;da kommt noch was&#8221;" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>es soll ja künstler geben, die einfach so vor sich hin künsteln, ich gehöre nicht dazu. ich brauche einen termin auf den ich hin arbeite, sonst fange ich garnicht erst an. für ein größeres projekt brauche ich für gewöhnlich 8 wochen. und weil ich wie die meisten künstler eine große&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/2901/da-kommt-noch-was/" title="&#8220;da kommt noch was&#8221;"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/rumtraube_thumb.8i0crnes6gg98ook000c0s0sg.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="&#8220;da kommt noch was&#8221;" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>es soll ja künstler geben, die einfach so vor sich hin künsteln, ich gehöre nicht dazu. ich brauche einen termin auf den ich hin arbeite, sonst fange ich garnicht erst an. für ein größeres projekt brauche ich für gewöhnlich 8 wochen. und weil ich wie die meisten künstler eine große <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufschieben">prokrastiniererin</a> bin plane ich die auch auf den tag genau durch.</p>
<p>der termin für <a href="http://katiakelm.de/blog/tag/rum-traube-nuss/">rum traube nuss</a> im <a href="http://www.westwerk.org/Westwerk/Willkommen.html">westwerk</a> stand schon seit über einem jahr fest. pitt und ich hatten uns dort beworben, um eine gemeinschaftsarbeit umzusetzen, <a href="http://katiakelm.de/blog/2011/11/27/rum-traube-und-die-hamburger-kulturstiftung/">was dank der ablehnung der kulturstiftung</a> aber nicht klappte.<br />
was übrig blieb war der termin im westwerk.</p>
<p>die arbeit an caesars palace verlief schleppend. nach <a href="http://katiakelm.de/2465/ausstellungsansichten-hab-ich-was-verpasst/">der ausstellung im oelfrüh</a> im april, die extrem schlecht besucht war, und der ablehnung bei der kulturstiftung, schob ich spontan noch eine bewerbung dazwischen, die sich zeitaufwendig gestaltete und auch <a href="http://katiakelm.de/blog/2011/09/23/mein-wankender-glaube-an-das-gute-im-jurymitglied/">abgelehnt wurde</a>. danach war die luft erstmal raus.</p>
<p>während der einen woche, die ich für die ideenentwicklung vorbildhaft in den kalender eingetragen hatte, dachte ich zu keiner stunde ans ideenfinden. auch in den folgenden drei wochen dachte ich über alles mögliche nach, nur nicht über kunst. einen monat vor der eröffnung hatte ich immer noch keinen schimmer.</p>
<p>ich fuhr ins atelier um aufzuräumen. reparierte irgendwelche abgefallenen nasen, malte aquarelle und bestellte bei ebay <a href="http://katiakelm.de/blog/2011/10/11/herzlichen-gluckwunsch-der-artikel-gehort-ihnen/">blumensäulen</a>. zwischendurch hockte ich stundenlang auf dem sofa meines ateliernachbarn <a href="http://www.philippschewe.de/">philipp</a> (bei dem es filterkaffee aus whiskeygläsern mit joop!-gravour gibt) und hielt ihn von der arbeit ab. dabei entdeckte ich dessen gong.<br />
immerhin war jetzt klar: dieser gong musste in die arbeit.</p>
<p>ich ging hin und wieder zu eröffnungen ins westwerk, setzte mich dort für zehn minuten in eine ecke und versuchte zu denken.<br />
das erste bild, was auftauchte, war ein fangnetz. ich war gerade in meiner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lost_(Fernsehserie)">lost</a>-phase, schaute mir jeden abend bis zu drei folgen hintereinander an, in denen ständig irgendwelche leute in fangnetzen stecken.<br />
die vorstellung allerdings, am ende der ausstellung mit einem 2 meter hohen koloss aus knete in meinem 10 qm atelier zu hocken, legte das erstmal auf eis.</p>
<p>etwas würde jedoch von der decke hängen müssen. ein vorhang vielleicht, einen vorhang kann man zusammenfalten.<br />
abermals in anlehnung an eine fernsehserie (ich kuck eindeutig zuviel fernsehen) poppte die traumsequenz aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twin_Peaks">twin peaks</a> aus meinem inneren bildarchiv auf. (das sind szenen, die in einem diffusen wandlosen raum aus vorhängen spielen).<br />
und dabei sollte es bleiben.</p>
<p>als vier wochen gedankenlose denkphase rum waren und ich abends nach 8 stunden nichtstun aus dem atelier kam nahm ich den bus. das mache ich immer, wenn ich zu faul bin für die stufen im bahnhofsgebäude oder auf ideensuche. dann setze ich mich ans fenster, steck die stöpsel in die ohren und fahr eine geschlagene dreiviertelstunde durch die stadt.</p>
<p>ungefähr auf höhe des museums für hamburgische geschichte machte es klong. ich hatte es raus.</p>
<p>–</p>
<p>dass mein atelier zu klein ist, um größere installationen darin testweise aufzubauen, hat den vorteil dass die eigentlichen probleme dadurch meist erst beim aufbau auftreten und man wenigstens bis dahin noch seine ruhe hat. ausserdem steigert es die spannung wenn man die eigene arbeit am eröffnungabend auch zum ersten mal sieht.</p>
<p>die plastische umsetzung im atelier verlief problemlos. das aufwendige waren die mechanischen und technischen elemente und die synchronisation:<br />
die idee war, gong und augenaufschlag so zu takten, dass alle 2 minuten der gong schlägt und eine viertelsekunde später die augen aufschlagen.</p>
<p>alle, denen ich das erzählte, wünschten viel spass. ohne eine computersteuerung sei das aber wohl nicht möglich. allein der loop des augenaufschlag-filmes würde im übergang verzögerungen verursachen, die nicht kalkulierbar seien.<br />
ich beschloss also, einen 5 stündigen film zu drehen, etwa so lang wie die eröffnung dauern würde. das müsste doch hinhauen.</p>
<p>um die exakte zeit des gongschlag-intervalls zu ermitteln musste ich den gongschlag filmen. der zeitliche intervall betrug hier genau 2 minuten und 4 frames. ich stückelte also einen 5-stündigen film aus 150 clips à 2 minuten und 4 frames.<br />
zwei tage vor der vernissage testete ich erstmals das resultat. nach einer halben stunde öffneten sich die augen bereits vor dem gongschlag.</p>
<p>was ich in meinem ausgeklügelten zeitmanagement zu berücksichtigen vergessen hatte war der film-export. das exportieren und konvertieren meines 5-stunden-eposses dauerte 15 stunden.<br />
die version, die am eröffnungsabend lief, wurde in den kommenden tagen und nächten noch vier mal überarbeitet.<br />
am letzten ausstellungstag lief erstmals die finale version.</p>
<p>–</p>
<p>im westwerk ist es üblich, dass die künstler ihre ausstellung selbst beaufsichtigen. einerseits kann man sich natürlich was besseres vorstellen, als leuten zu erkären, dass es unüblich ist, kunst anzufassen. als ein herr zb. seine begleitung spasseshalber mal gegen den vorhang schubste und ich vor schreck laut aufschrie schien dies überhaupt nicht auf verständnis zu stossen: &#8222;reagieren sie auch so wenn man ihnen auf der strasse einen parkplatz wegschnappt?!&#8220; (ich hab diese frage bis heute nicht kapiert.)</p>
<p>andererseits kann ich es nur jedem empfehlen.<br />
es gab passanten, die nur kurz durchhuschten (&#8220;meine freundin hat mir diese ausstellung empfohlen. aber hier gibts ja garnichts zu sehen!&#8220;) andere kamen öfter, stellten fragen. manche blieben stundenlang, liefen immer zwischen gongschlag und augenaufschlag hin und her.<br />
manche meinten, dass ich denen, die die 2 minuten und 4 frames nicht abwarten konnten, doch bescheid geben solle: da käme noch was.</p>
<p><a href="http://kultruhr.journalisten-akademie.com/?p=736">es wird ja behauptet</a>, dass der durchschnittsbetrachter im durchschitt 1 sekunde vor einer künstlerischen arbeit verweilt. sogesehen könnte caesars palace vielleicht auch ein versuch sein, da noch was rauszuholen.</p>

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		<title>mein kleiner salon des refusés</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 21:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/2874/mein-kleiner-salon-des-refuses/" title="mein kleiner salon des refusés"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/img091_thumb.80h15k0swjjrswo4c0w4sc8k8.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="mein kleiner salon des refusés" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>das <a href="http://www.westwerk.org/Westwerk/Willkommen.html">westwerk</a> ist ein schöner aber schwieriger raum. er ist abschüssig, hat jede menge <s>säulen</s> stützen und rohre in denen es rauscht wenn darüber jemand die toilette benutzt. die kabel liegen selbstverständlich alle über putz und steckdosen gibt es wenige.
wer bilder hängen will tut dies am besten auf&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/2874/mein-kleiner-salon-des-refuses/" title="mein kleiner salon des refusés"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/img091_thumb.80h15k0swjjrswo4c0w4sc8k8.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="mein kleiner salon des refusés" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>das <a href="http://www.westwerk.org/Westwerk/Willkommen.html">westwerk</a> ist ein schöner aber schwieriger raum. er ist abschüssig, hat jede menge <s>säulen</s> stützen und rohre in denen es rauscht wenn darüber jemand die toilette benutzt. die kabel liegen selbstverständlich alle über putz und steckdosen gibt es wenige.<br />
wer bilder hängen will tut dies am besten auf der rechten seite. die ist verhältnismässig gerade und glatt. mit ein paar vorsprüngen zwar, aber immerhin auf einer ebene.<br />
die linke seite ist ein ordentliches kuddelmuddel. sie hat 3 nischen in denen je eine heizung steht. die erste hat ein brett im boden was bedrohlich kippelt wenn man drauf tritt und einen gulli aus dem es nach kloake riecht. die zweite läuft spitz zu und soweit ich mich erinnere ist an einer seite ein zugemauerter fahrstuhlschacht. die dritte hat 2 stahltüren, beide so lang wie die ganze wand – 3 wunderschöne nischen also mit denen man im prinzip nichts anfangen kann. perfekt für meine zwecke. ich liess alles weiss und leer und stellte meine objekte irgendwo in den raum. nichts geht über leere wände!</p>
<p>nur in die erste nische, die mit dem stinkenden gulli und der falle im boden: dort hängte ich meine <a href="http://katiakelm.de/blog/2011/09/23/mein-wankender-glaube-an-das-gute-im-jurymitglied/">abgelehnten</a> radierungen. eine kleine reminiszenz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salon_des_Refusés ">an die kollegen vor 150 jahren</a>.</p>

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		<title>anarchie in jena</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2003 16:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/222/anarchie-in-jena/" title="anarchie in jena"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/anarchie_titel.zo82u0pseyryo84cgkos4sow.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="anarchie in jena" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>ich war so bescheuert, ernsthaft zu meinen, für jede ausstellung immer etwas neues machen zu müssen. statt einmal irgendwas hinzukneten und das dann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann-Teig">hermann</a> mässig weiterzureichen baute ich immer etwas neues. die Anarchie zeigte ich immerhin zweimal. ursprünglich baute ich sie für eine einzelausstellung in frankfurt, wo am eröffnungsabend&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/222/anarchie-in-jena/" title="anarchie in jena"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/anarchie_titel.zo82u0pseyryo84cgkos4sow.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="anarchie in jena" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>ich war so bescheuert, ernsthaft zu meinen, für jede ausstellung immer etwas neues machen zu müssen. statt einmal irgendwas hinzukneten und das dann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann-Teig">hermann</a> mässig weiterzureichen baute ich immer etwas neues. die Anarchie zeigte ich immerhin zweimal. ursprünglich baute ich sie für eine einzelausstellung in frankfurt, wo am eröffnungsabend zirca 10 leute kamen (freunde, galerist und michselbst eingeschlossen).</p>
<p>frankfurt war ein echter tiefpunkt. eine installation setze ich komplett in den sand. die technik, mittels derer ein aal die fussleisten entlang gleiten sollte, versagte eine stunde vor eröffnung. die anderen drei arbeiten, <a href="http://katiakelm.de/wordpress/92/bauch-im-fenster/">Tot! Oder ich ess Dich auf</a> 4 lebensgrosse <a href="http://katiakelm.de/wordpress/89/schweinearbeit/">schweine</a>, die zeitgleich auf der örtlichen kunstmesse zu sehen waren, und Anarchie, entwickelten sich, abgesehen davon, dass ich nichts davon verkaufte, nach der ausstellung zu einem echten problem:<br />
ein paar monate später liess der galerist verlauten, dass für die <a href="http://katiakelm.de/wordpress/89/schweinearbeit/">schweine</a> und <a href="http://katiakelm.de/wordpress/92/bauch-im-fenster/">Tot! …</a> sein lager zu eng sei. er nannte eine frist bis wann ich die arbeiten abholen sollte um sie selber einzulagern.<br />
sowas nennt man timing. gerade hatte ich meine letzten reserven aufgebraucht und stand kurz vor dem völligen bankrott. ich konnte die miete für mein atelier nicht mehr bezahlen und ein transport dieser grössenordnung geschweige denn die anmietung eines lagers stand völlig ausser frage. ausserdem raubte mir die vorstellung, das ganze sperrige zeug, was eh durch keine normale tür ging, wieder an der backe zu haben, den schlaf. was für eine karriere: nach der ausstellung mit 10 besuchern nun in kisten gestapelt bis zu meinem tod.<br />
ich schlug dem galeristen also vor, wenn ihm nichts besseres einfiele, die arbeiten eben auf den müll zu schmeissen.</p>
<p>wochen später ein anruf von einer kunstgeschichts-studentin aus weimar. sie käme gerade aus frankfurt, habe dort meiner galerie einen besuch abstatten wollen, um meine arbeiten zu sehen. die habe sie auch gesehen, allerdings nicht IM haus sondern davor, auf der strasse, an eine hecke gelehnt. als sie daraufhin besorgt im haus nachfragte habe man ihr gesagt, die arbeiten kämen auf den müll, sie könne sie aber gerne mitnehmen.</p>
<p>damals ist mir die lust auf sachen, die nicht anstandslos durch türrahmen passen, etwas vergangen.<br />
in jena zeigte ich erstmals zeichnungen und zwei arbeiten, die sich im kofferraum transportieren liessen.</p>

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		<title>okkultismus unter knethasen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2001 12:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/127/okkultismus-unter-knethasen/" title="okkultismus unter knethasen"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/geister_titel.2oz5sdeowmhb408cckcg4w4w0.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="okkultismus unter knethasen" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>stellt man zwei leere flaschen in ein zimmer stellt man zwei bezüge her: zwischen den flaschen und zwischen flaschen und raum. das ist im grossen und ganzen mein installationsbegriff. wenn ich eine installation entwickeln möchte genügt es im prinzip eine skulptur reinzustellen und - schwupp - hat man eine installation.&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/127/okkultismus-unter-knethasen/" title="okkultismus unter knethasen"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/geister_titel.2oz5sdeowmhb408cckcg4w4w0.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="okkultismus unter knethasen" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>stellt man zwei leere flaschen in ein zimmer stellt man zwei bezüge her: zwischen den flaschen und zwischen flaschen und raum. das ist im grossen und ganzen mein installationsbegriff. wenn ich eine installation entwickeln möchte genügt es im prinzip eine skulptur reinzustellen und - schwupp - hat man eine installation. das selbe passiert auch wenn man ein bild reinhängt. man kann dann das bild ein wenig mehr nach links schieben und - schwupp - sehen raum und bild ganz anders aus. das ist natürlich hart. dabei mal ein ende zu finden ist eigentlich unmöglich. man geht abends frustriert nach hause und geht schlafen um das bild die ganze nacht im traum nach rechts und links zu schieben.</p>
<p>das praktische an diesem installationsbegriff ist, dass das, was mit flaschen funktioniert auch mit hasen geht. wäre ich - wie meine nachbarin zu sagen pflegt - &#8222;sprirituell&#8220;, könnte ich sogar behaupten, dass ein ganzer kreis von knetgummihasen ein wahnsinns bezugnahme-knäuel zuf folge hat. und auch die alte frage, was passiert, wenn man rausgeht, wird wohl nie befriedigend beantwortet werden können.</p>
<p>eigentlich wollte ich erst steven spielberg als stillen zeugen, der rat meiner nachbarin <a href="http://www.gunillajaehnichen.de/aktuell.html">gunilla jähnichen</a>, ich sei doch keine politkünstlerin, bewahrte mich zum glück davor. ich entschied mich für david copperfield den ich aus materialersparnisgründen auf kopf, po und füsse reduzieren musste. ihn auf einer nebenmaschine zu platzieren passte ganz gut, fand ich, zumal ich bei meiner recherche über den slogan David Copperfield - Master of Illusion! stolperte.</p>

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		<title>meine karriere in new york</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Apr 2000 18:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/83/meine-karriere-in-new-york/" title="meine karriere in new york"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/heyhey_titel2.22wwy9t315ndk0c04k80cowws.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="meine karriere in new york" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>ein freund, der aus karrieregründen nach new york ausgewandert war und dort in einer erfolglosen galerie hin und wieder ebenso erfolglose ausstellungen organisierte, bat mich bei einer dieser ausstellungen mitzumachen. wie oft stellt man schon in new york aus!
voraussetzung war, dass man die arbeit auch im handgepäck mitkriegen konnte&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/83/meine-karriere-in-new-york/" title="meine karriere in new york"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/heyhey_titel2.22wwy9t315ndk0c04k80cowws.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="meine karriere in new york" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>ein freund, der aus karrieregründen nach new york ausgewandert war und dort in einer erfolglosen galerie hin und wieder ebenso erfolglose ausstellungen organisierte, bat mich bei einer dieser ausstellungen mitzumachen. wie oft stellt man schon in new york aus!<br />
voraussetzung war, dass man die arbeit auch im handgepäck mitkriegen konnte und ich sie selbst vorbei brachte.</p>
<p>ich entschied mich für eine gruppe nagetiere: ein meerschweinchen besingt den tod eines anderen und weil ich mir einbildete, neil young sei new yorker (tatsächlich ist er nicht mal amerikaner - <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Young">sondern canadier</a>), erklang aus dem zusätzlich kurzerhand hinzugekneteten verstärker der alte neil young hit: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LYV6PAckr5w">hey hey, my my, rock&#8217;n roll can never die.. </a>(mit deutschem akzent).</p>
<p>irgendwie hat es mit new york dann doch nicht geklappt.</p>

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		<title>zu zweit ist alles einfacher</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 1999 20:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/188/zu-zweit-ist-alles-einfacher/" title="zu zweit ist alles einfacher"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/wiederbelebung_titel1.9yhq99iufmkqskooo8wcss8s4.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="zu zweit ist alles einfacher" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>kneten ist wie der Wiederbelebungsversuch: man knetet und knetet, in der hoffung das was sinnvolles dabei raus kommt, meistens aber bleibt es bloss knete. das weisse meerschweichen räuspert sich beharrlich in das megaphon und das andere bleibt trotzdem liegen. enttäuschungen mit denen man leben muss.
der Wiederbelebungsversuch ist quasi die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/188/zu-zweit-ist-alles-einfacher/" title="zu zweit ist alles einfacher"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/wiederbelebung_titel1.9yhq99iufmkqskooo8wcss8s4.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="zu zweit ist alles einfacher" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>kneten ist wie der Wiederbelebungsversuch: man knetet und knetet, in der hoffung das was sinnvolles dabei raus kommt, meistens aber bleibt es bloss knete. das weisse meerschweichen räuspert sich beharrlich in das megaphon und das andere bleibt trotzdem liegen. enttäuschungen mit denen man leben muss.</p>
<p>der Wiederbelebungsversuch ist quasi die minimal-version von <a href="http://katiakelm.de/wordpress/83/meine-karriere-in-new-york/">Hey Hey My My </a>.</p>

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		<title>fries aus meerschweinchen</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 1999 11:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/244/fries-aus-meerschweinchen/" title="fries aus meerschweinchen"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/meerschweinchenbilder_titel.97vicbwzbwz9k4gkosgoc0kgo.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="fries aus meerschweinchen" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>ich plante ein fries aus meerschweinchengemälden. leider konnte ich nach dem sechsten schon keine meerschweinchen mehr sehen. das fries musste unvollendet bleiben.
mehr durchhaltevermögen bewies ich, als ich mit einem fries aus kartoffeln bei meiner mutter auf der leiter stand. meine mutter plante, ihre küche in kartoffeldruck-technik etwas aufzupimpen. wer&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/244/fries-aus-meerschweinchen/" title="fries aus meerschweinchen"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/meerschweinchenbilder_titel.97vicbwzbwz9k4gkosgoc0kgo.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="fries aus meerschweinchen" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>ich plante ein fries aus meerschweinchengemälden. leider konnte ich nach dem sechsten schon keine meerschweinchen mehr sehen. das fries musste unvollendet bleiben.</p>
<p>mehr durchhaltevermögen bewies ich, als ich mit einem fries aus kartoffeln bei meiner mutter auf der leiter stand. meine mutter plante, ihre küche in kartoffeldruck-technik etwas aufzupimpen. wer von uns beiden auf die idee kam, ich könne das übernehmen, erinnere ich nicht mehr.<br />
statt mit kartoffeln zu drucken zog ich es allerdings vor kartoffeln zu malen, solche mit rankenden lila keimen in form von primären geschlechtsmerkmalen.</p>
<p>heute ist die küche meiner mutter eine art touristenattraktion und ich erwäge, meerschweinchenranken aufzugeben um mich ganz dem kartoffelthema hinzugeben.</p>

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		<title>das schwein in mir</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 1999 17:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/183/das-schwein-in-mir/" title="das schwein in mir"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/unter_uns_titel1.bmkc2fbyuimvc440wo8kww4sw.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="das schwein in mir" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>ich habe immer michselbst geknetet, nicht nur weil ich eine eitle narzistin bin, sondern weil ich einfach um alles in der welt vermeiden wollte, aussagen mit einem objektivitätsanspruch zu machen.
als meinen gegenüber wählte ich meistens meerschweinchen oder <a href="http://katiakelm.de/wordpress/tag/nagetiere/">nagetiere</a>. ich mochte meerschweinchen immer, schon aus romantischen gründen: das schwein,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/183/das-schwein-in-mir/" title="das schwein in mir"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/unter_uns_titel1.bmkc2fbyuimvc440wo8kww4sw.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="das schwein in mir" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>ich habe immer michselbst geknetet, nicht nur weil ich eine eitle narzistin bin, sondern weil ich einfach um alles in der welt vermeiden wollte, aussagen mit einem objektivitätsanspruch zu machen.</p>
<p>als meinen gegenüber wählte ich meistens meerschweinchen oder <a href="http://katiakelm.de/wordpress/tag/nagetiere/">nagetiere</a>. ich mochte meerschweinchen immer, schon aus romantischen gründen: das schwein, das aus dem meer kam. und natürlich der klassiker: das &#8222;rosettenmeerschweinchen&#8220;. was für ein name!</p>
<p>das meerschweinchen ist als heimtierklassiker für mich das vierbeinige pendant zum wellensittich und meistens habe ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heimtier">heimtiere</a> geknetet. tiere die bereits symbolisch überfrachtet sind wie <a href="http://katiakelm.de/wordpress/169/schlagseite/">schwäne</a> oder <a href="http://katiakelm.de/wordpress/108/wie-man-eine-steinskulptur-knetet/">löwen</a> und auch tiere, die starke eigene charaktere mitbringen wie <a href="http://katiakelm.de/wordpress/89/schweinearbeit/">schweine</a> oder <a href="http://katiakelm.de/wordpress/176/padagogikkunst/">hühner</a> - alle sind sie nicht annähernd so flexibel und offen für neue rollen wie das meerschweinchen. das meerschweinchen ist die kate moss unter den tieren.</p>
<p>das ist aber natürlich alles völlig unwesentlich. der wahre grund, warum ich das meerschweichen als protagonist bevorzuge ist seine <a href="http://katiakelm.de/wordpress/83/meine-karriere-in-new-york/">handlichkeit</a>.</p>

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		<title>kaninchen können garnicht pfeifen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 1999 13:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/128/so-tun-als-ob/" title="kaninchen können garnicht pfeifen"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/fenster_titel.e9vcpq5rd6yxc8g4goc4k4oc.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="kaninchen können garnicht pfeifen" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>die installation Das Fenster bleibt zu war meine diplomarbeit. ich suchte mir hierfür einen raum den niemand wollte. er stand voller gerümpel, die wände waren übersäht mit flecken, wasserschäden an der decke, der fussbodenbelag wellte sich: optimale bedingungen also mittels 200 kilo knetmasse sowie einigen kubikmetern styropor die fenster mal&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/128/so-tun-als-ob/" title="kaninchen können garnicht pfeifen"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/fenster_titel.e9vcpq5rd6yxc8g4goc4k4oc.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="kaninchen können garnicht pfeifen" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>die installation <em>Das Fenster bleibt zu</em> war meine diplomarbeit. ich suchte mir hierfür einen raum den niemand wollte. er stand voller gerümpel, die wände waren übersäht mit flecken, wasserschäden an der decke, der fussbodenbelag wellte sich: optimale bedingungen also mittels 200 kilo knetmasse sowie einigen kubikmetern styropor die fenster mal so richtig zuverlässig abzudichten.</p>
<p>die deckenbeleuchtung war eh schon schlecht, ich machte sie noch schlechter: softtone-leuchtstoffröhren sind wirklich das letzte. befand man sich im raum, hatte man den eindruck, alles sei normal, blickte man jedoch raus auf den flur, wo tageslicht zum fenster herein strahlte, sah das aus wie blau gefärbt.<br />
aber unschärfe kann eben brauchbar sein, um schärfer zu sehen. innere Bilder erwachen leichter wenns dunkel wird. dann kommen sie hinter dem vorhang hervor und treibens ordentlich bunt, je tiefer man schläft umso bunter.</p>

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		<title>vom felle kneten und von löffeln</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Feb 1997 19:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/140/vom-felle-kneten-und-von-loffeln/" title="vom felle kneten und von löffeln"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/kaninchen_ander_wand_titel.d1cudpkghx1s00kg4c004ggw4.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="vom felle kneten und von löffeln" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>man müsste mal ausrechnen, wie viele jahre seines lebens man fell geknetet hat. ich habe mit grosser warscheinlichkeit in den letzten 10 jahren viel mehr viel fell geknetet als andere menschen in ihrem ganzen leben ihre haare bürsten. ich bürste weder meine haare noch fell. ich forme fell mit meinen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/140/vom-felle-kneten-und-von-loffeln/" title="vom felle kneten und von löffeln"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/kaninchen_ander_wand_titel.d1cudpkghx1s00kg4c004ggw4.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="vom felle kneten und von löffeln" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>man müsste mal ausrechnen, wie viele jahre seines lebens man fell geknetet hat. ich habe mit grosser warscheinlichkeit in den letzten 10 jahren viel mehr viel fell geknetet als andere menschen in ihrem ganzen leben ihre haare bürsten. ich bürste weder meine haare noch fell. ich forme fell mit meinen fingern vor, dann nehme ich einen schmalen cappuchinolöffel und schneide, schabe und plätte es. wenn ich vollkommen durchdrehe benutze ich auch einen sogenannten <a href="http://www.google.de/search?q=comedonenquetscher&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a">comedonenquetscher</a>.   der nachteil am comedonenquetscher ist jedoch: man kommt kaum von der stelle.</p>
<p>den ersten cappucchinolöffel hatte ich mir mal aus italien mitgebracht. er war aus grauem blech, ganz fein und spitz. das non plus ultra unter den knetlöffeln. als ich ihn verlor war ich vollkommen aufgeschmissen. eine woche lang bin ich verstört durch die stadt gelaufen auf der suche nach dem richtigen löffel. nichts. ich gab mich letztlich mit einem knetlöffelkompromiss aus einem edel-cappuchino laden für 30 euro zufrieden, der allerdings schon nach absehbarer zeit eine kleine delle aufwies die das glattstreichen der knete sogut wie unmöglich machte.</p>
<p>vom löffel über knete streichen, drehen, drücken habe muskeln an stellen wo andere menschen muskeln vom wichsen haben.</p>

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