es soll ja künstler geben, die einfach so vor sich hin künsteln, ich gehöre nicht dazu. ich brauche einen termin auf den ich hin arbeite, sonst fange ich garnicht erst an. für ein größeres projekt brauche ich für gewöhnlich 8 wochen. und weil ich wie die meisten künstler eine große…
Schlagwort „schlaf“
raum ist ja immer
die tage ein anruf: ein kurator will sich die bloggerportraits ansehen (und erfahrungsgemäss auch darüber sprechen).
was sich zunächst mal gut anhört könnte es auch sein, wäre man nicht selbst komplett ahnungslos, worum es bei diesen arbeiten eigentlich geht.
ich weiss oft erst jahre später wieso ich manches getan habe.…
theoriegespinste
gerade die dinge, die in der erinnerungfalle kleben bleiben obwohl sie völlig banal sind, eigenen sich besonders gut zum kunst machen. bilder, die einfach durchgeschoben werden können, aus dem kopf aufs blatt oder in die knete, ohne dass sie einen rattenschwanz an sperrigen bedeutungen hinter sich her ziehen.
man trifft…
himmel in hamburg
das erste mal wurde Der Himmel ist schön in hamburg gezeigt.
meine freundin inge krause hatte einen leerstehenden laden in der kaiser-wilhelm-straße im vorbeigehen entdeckt und beschlossen, dort ihre wolkenbilder auszustellen. ausserdem sollten freunde und kollegen teilnehmen, die auch schonmal „was mit himmel“ am wickel hatten.
ich…
das monster und ich
philipp schewe, der mein ateliernachbar war und zwischen videokameras, kabeln, computern und monitoren lebte, hatte mir aus dem film Frankenstein jede menge standbilder geschnitten: boris karloff von allen seiten. ich hängte sie einmal rumum den tisch an dem ich arbeitete.
wenn ich jemanden portraitiere taste ich ihn mit den…
schweine arbeit
die schweine frassen alles auf. alles wurde viel zu gross und zu schwer im verhältnis zur idee. ich war eine, die mal bilder malte im stillen kämmerlein und keine, die andere für sich arbeiten liess. die verantwortung, die geldsorgen und die ganze koordination frassen meine kraft, die am entscheidenden ende…
fensterbankkunst
beim spazierengehen durch bürgerliche wohnviertel schaue ich immer gern in die fenster und stelle mir vor, ich wohnte dort. villen in denen mannshohe vasen in den fenstern stehen, mit weissen orchideen, der inbegriff guten geschmacks. oder keramikkatzen die dem neugierigen passant entgegenblicken, das fand ich immer besonders clever. wenn ich…






