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	<title>Katia Kelm &#187; teenager</title>
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		<title>versuch, die pickelkönigin berühmt zu machen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2004 17:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katia Kelm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/273/versuch-die-pickelkonigin-beruhmt-zu-machen/" title="versuch, die pickelkönigin berühmt zu machen"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/pickel.9dmjnqidu1zs84o88400s0wo4.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="versuch, die pickelkönigin berühmt zu machen" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a>mein letztes atelier war ein ausrangierter puppenladen im hamburger gängeviertel. eine immobilienfirma hatte sich dort breit gemacht und plante, dieses zum teil denkmalgeschützte viertel von der stadt zu erwerben um dort überteuerten wohnraum umgeben von goldschmieden, souvenirgeschäften und delikatessenmärkten zu platzieren. um das zu erreichen musste wie üblich die kultur&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://katiakelm.de/273/versuch-die-pickelkonigin-beruhmt-zu-machen/" title="versuch, die pickelkönigin berühmt zu machen"><img src="http://katiakelm.de/wp-content/uploads/yapb_cache/pickel.9dmjnqidu1zs84o88400s0wo4.27ty3bfoxo6itc4sgk40wok8g.th.jpeg" width="100" height="100" alt="versuch, die pickelkönigin berühmt zu machen" style="float:left;padding:0 10px 10px 0;" ></a><p>mein letztes atelier war ein ausrangierter puppenladen im hamburger gängeviertel. eine immobilienfirma hatte sich dort breit gemacht und plante, dieses zum teil denkmalgeschützte viertel von der stadt zu erwerben um dort überteuerten wohnraum umgeben von goldschmieden, souvenirgeschäften und delikatessenmärkten zu platzieren. um das zu erreichen musste wie üblich die kultur herhalten. eine marketingtante die auch ein paar semester kulturmanagement studiert hatte gründete eigens einen kulturverein, fehlte nur noch die kultur.</p>
<p>mit der auflage, dort von aussen gut sichtbar ordentlich herumzukünstlern, überliess man mir unentgeldlich diesen riesigen raum mit breiter fensterfront. abgesehen vom fehlenden klo und der nicht vorhandenen heizung ein hauptgewinn.</p>
<p>als ich ihn nach einigen wochen des bezog, fiel mir jedoch plötzlich ein, dass mir das arbeiten vor publikum  gar nicht so lag. ich zog einen vorhang ein, was wiederum den plänen der immobilienfreaks und ihrer kulturmanagerin nicht ensprach. der kulturtante passte es eh nicht, dass man mir den raum überlassen hatte und nicht ihr, die stimmung begann abzukühlen.</p>
<p>um einen kompromiss zu finden und den immobilienjungs ein bischen entgegen zu kommen stellte ich die pickelkönigin ins fenster. und wenig später ein <a href="http://katiakelm.de/238/portraits/">gelungenes portrait</a> meines alten wegbegleiters jens förster dazu. die sollten den kulturgeilen passanten <a href="http://katiakelm.de/265/fensterbankkunst/">die keramikkatze machen</a>.</p>
<p>zwei monate später schmiss man mich schliesslich raus. aus sanierungsgründen, hiess es. tatsächlich sieht der laden noch heute aus wie damals. nur dass die kulturtante dort jetzt drin ist.</p>

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