besuch im bonnefantenhaus

über ostern im bonnefantenmuseum in maastricht gewesen. anderthalb ausstellungen gesehen: die sammlung eines gewissen martin visser („collector, designer, free spirit“) und die ausstellung „Augenspiel“, laut katalog ua. mit peter doig, neo rauch und laura owens. denen zuliebe zahlten wir dann auch bereitwillig die 27,-€ eintritt (für eine 3-köpfige familie).
leider war „Augenspiel“ schon zur hälfte abgebaut, das erfuhren wir aber erst als wir schon bezahlt hatten.

wenn man joseph beuys, donald judd, anselm kiefer, lucio fontana, dan flavin oder keith haring noch nicht so kennt ist die visser sammlung sicher ganz empfehlenswert. es kann sehr entspannend sein, hin und wieder mal die klassiker aus dem kunstunterricht in live zu sehen und erinnert zu werden an alte zeiten.
es ist davon abgesehen auch ganz erheiternd wenn man von hamburg nach maastricht reist um hier den selben 0815 krempel anzufinden, der auch in hamburg überall baumelt.

immerhin ist unter den 35 künstlern, die aus der visser-sammlung gezeigt werden, auch eine künstlerin (jenny holzer).
(irgendwo stand, dass auch hanne darboven dabei sei, die hab ich aber nicht gefunden.)

die ausstellung „Augenspiel“ hat da schon mehr spass gemacht. zum glück war der flügel in dem der doig hing noch nicht abgebaut. ich habe sogar ein foto von ihm gemacht. nicht weil mir das bild so gut gefiel (das braucht man ja bloss zu googlen und schon kann man sich einen hübschen neuen schreibtischhintergrund downloaden) sondern weil ich den einfall der bonnefanten so super fand, einen lichtspot auf das mädchen im weissen kleid zu setzen: