das erste mal wurde Der Himmel ist schön in hamburg gezeigt.
meine freundin inge krause hatte einen leerstehenden laden in der kaiser-wilhelm-straße im vorbeigehen entdeckt und beschlossen, dort ihre wolkenbilder auszustellen. ausserdem sollten freunde und kollegen teilnehmen, die auch schonmal „was mit himmel“ am wickel hatten.
ich hatte zwar noch nichts mit himmel gemacht, sah aber ein, dass es an der zeit war.
wobei: das stimmt garnicht. es gibt arbeiten, die den himmel sehr wohl thematisieren, indem sie ihn aussperren. in Das Fenster bleibt zu gibt es nicht nur ein fenster, es gibt auch jede menge wolkige wasserschäden.
im raum für Ein Mann von Welt gab es leider keine solch lebendigen wände. als ich jedoch herumfragte, ob jemand vielleicht eine alte decke erübrigen könnte, traf die materialspende meiner freundin christine ebeling allein wolkentechnisch so sehr ins schwarze wie ich es selten erlebt hatte*.
im jahr darauf zog Der Himmel ist schön weiter nach berlin in die galerie walden während sich die überschaubare hamburger szene mit dem leerstehendem klamottenladen soweit angefreundet hatte dass dort gleich im anschluss die gruppenausstellung Pick Up And Mix eröffnet wurde, bei der ich in kooperation mit guido alfs die installation Steffi & Arndt der einfachheit halber gleich nochmal im selben raum zeigte.
fotos: ralf timm
*christine ebeling hat ausserdem die technische umsetzung der wackelmechanik von zeh und objekt im fenster übernommen.