ein singendes familienportrait.
da der eine oder andere portraitierte schon tot war konnte ich nicht fragen und legte ihnen kurzerhand vermeindliche lieblingslieder in den mund, der einheitlichkeit zuliebe ausschliesslich deutsche schlager. weise worte wie „beiss nicht gleich in jeden apfel …“ oder „der teufel hat den schnaps gemacht“ umgaben mich wohlwollend beratend. (wobei mancher liedtext am ende durchaus freundlicher ausfiel als die original-worte, aber so ist das eben in der kunst.)
und weil es 10 tauben werden sollten und die familie nur 9 hergab, fügte ich - der vollständigkeit halber - noch meine therapeutin hinzu.