Kategorie „liebes tagebuch“

wie ich die artweek fand

zur artweek fällt mir diesmal leider nicht viel ein. das liegt aber weniger an der artweek, als am zeitmangel, da ich ja fotografieren musste und kein multitasking kann.
deswegen jetzt auch nur ein paar kurze notizen, die ich hier mal einfach so unsortiert ausschütte:
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viele fliegen und ein kuckuck

mit 15 hatte ich zu weihnachten eine feldstaffelei und einen braunen plastikkoffer mit ölfarben bekommen. ich glaub es waren lukas-studiofarben, also garnicht so schlecht, nur die tubengrösse wie tuschkasten-deckweiss.

an meinem ersten bild malte ich genau eine woche. eine woche weil es die „projektwoche“ in der schule war, ich hatte den ölmalkurs gewählt.
aufgrund von männlichen kursteilnehmern war ich nicht so richtig bei der sache, was erklärt, warum ich nur dieses eine bild malte. für mehr als eins hätte aber auch die farbe nicht gereicht. Mehr »

würde ich ihn immer noch lieben? – eine ode ans online-dating

ich hatte mal ne freundin die wollte hackerin werden. sie hatte einen hang zu waghalsigen karriereplänen. als ich sie kennenlernte plante sie gerade, klavierlehrerin zu werden obwohl sie garnicht klavierspielen konnte. sie kaufte sich ein klavier und wollte dann stunden nehmen. wie weit sie tatsächlich dabei kam erinnere ich nicht mehr.
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ein atelierbesuch

ein bekannter aus hamburg, auch künstler, ruft an, er sei gerade in berlin, ob ich zeit hätte.
wir verabreden uns bei mir im atelier. ich bin etwas aufgeregt weil ich die neuen arbeiten noch niemandem gezeigt habe. vieles ist unfertig und sowas zeige ich eh ungern.
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nichts gegen teebeutel

keiner male mehr figürlich! art-brut müsse man machen und eigentlich sowieso nur noch konzept-malerei! erklärte mir der schauspieler, der neuerdings auch maler war, als er mich im atelier besuchte.
über meine zweifellos figürlichen bilder an denen ich arbeitete verlor er kein wort. ich sparte mir den hinweis, dass auch seine bilder weder art-brut noch konzeptkunst waren und auch sein neuster plan, dinosaurier zu malen, klang wenig abstrakt.
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himmel über der beusselstrasse

bisher war die malerei immer eine art ex, mit der ich hin und wieder nochmal was anfing. hat sich nie gelohnt, sodass es immer bloss beim one-night-stand geblieben ist. diesmal muss es aber wohl ganz gut gewesen sein. Mehr »

das erste jahr

das erste jahr berlin ist rum und weil mich immer alle fragen, wie es so ist, schreib ich das jetzt mal auf. ich fang mal an mit dem wedding und der wohnung.
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süss von ihnen

ich bin das erste mal seit 10 jahren wieder in der hochschule, es ist jahresausstellung.
alles hat sich verändert. es werden keine studenten mehr ausgestellt sondern eine jury hat 4 künstler ausgewählt, alles ehemalige, die inzwischen zu stars avanciert sind. 3 männer und eine frau. ich kenne keinen von ihnen.
die arbeiten werden ausdrücklich zum verkauf angeboten.
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asychronisation

ein künstler, den ich persönlich nicht kannte, mailte, ob ich interesse an einer zweier-ausstellung mit ihm hätte. er habe mich seiner galerie vorgeschlagen.

das fand ich nun ziemlich grossartig. von der galerie hatte ich zwar noch nie etwas gehört, die webseite sah aber auch nicht schlecht genug aus um abzusagen. ich signalisierte also interesse.
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griechischer vodka

5 tage athen. 20 minuten davon dauerte ungefär der aufbau, ausgedehnt auf 3 tage. das ging so: 5 minuten irgendwas herumtüdeln, hinsetzen, auf irgendwas warten. wieder 2 minuten tüdeln, losgehen, einen supermarkt suchen, wo man fensterputzlappen kaufen kann. wieder 2 minuten tüdeln, deo versagt, nochmal zum supermarkt, deo kaufen, feierabend.

alle 3 feierabende hab ich mit den kolleginnen zenner, krause und goldschmidt verbracht und wir waren ein ziemliches dreamteam. und das ging so:
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