mein kampf gegen die falten

diese woche habe ich mich mal etwas mit wäschewaschen und bügeln beschäftigt. und das kam so:

weil ich ja ein alter sparfuchs bin (kl. scherz) hatte ich mich diesmal entschieden, kein leinen für 40€ den meter zu kaufen. stattdessen entschied ich mich für baumwolle. dass ich mich früher immer nur mit baumwolle herumgeägert hatte hab ich einfach mal vergessen und kaufte also bei meinem lieblingshöker peters artshop 4 meter baumwolle in panamabindung zu 430 gramm. das ist ziemlich dick. so dicke baumwolle hatte ich noch nie aber ich dachte irgendwie, das wäre total schlau weil ja quasi mehr fürs geld. (mehr …)

wie ich radiere

mit dem radieren ist es bei mir wohl so ähnlich wie man es von geburten sagt: die schmerzen sind so schlimm, dass man sich schwört, es nie wieder zu tun – und anschliessend vergisst man sie.

so habe ich mich vor ein paar jahren schon einmal etwas intensiver mit radierung beschäftigt. wer hier hin und wieder mitliest erinnert sich vielleicht. hier hatte ich damals etwas darüber notiert, so sah mein atelier aus und so und so die drucke. 2012 war das.

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überlegungen über PR-kram und sowas

bevor ich mit der „langen nach der beusselstraße 47“ angefangen hab war ich bloss einmal selbst an so einem tag der offenen tür als besucherin. das war noch in hamburg: ein künstlerhaus hatte eingeladen zum rundgang. die atmo erinnerte an einen weihnachtsmarkt. alle hatten sich hübsch angezogen und ihre ateliers schön aufgeräumt. das leergut endlich mal weggebracht und das ganze gerümpel, was seit dem einzug noch rumstand, weggeräumt. es gab selbstgebackenes und eine bar.
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wiederholungen

„es wiederholt sich alles…“ sage ich zu meinem mann am abendbrottisch.
„genau. wir werden ohne zähne geboren und sterben ohne. ausserdem haarverlust und auf allen vieren laufen.“

was ich meinte war natürlich meine arbeit.
normalerweise finde ich beim kunstmachen wiederholungen ja immer eher doof so wie ich es nie kapiert habe, wieso wiederholungen unter künstlerInnen so beliebt sind, aber das ist eine andere geschichte (die ich auch schon hundert mal erzählt hab).
diese art von wiederholungen meine ich aber nicht. ich meine ich die unbeabsichtigten, die grossen kreise. und dann das deja-vue-hafte „huch, das kenn ich!“ – für mich ist sowas meistens ein gutes zeichen.
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foodporn

so, ich poste hier jetzt hin und wieder mal bilder und rezepte von den delikatessen, die ich mir mittags im atelier koch.
wie manche von euch vielleicht wissen war ich im früheren leben ja mal eine legende in sachen foodblogging.
den durchbruch hatte ich mit diesem rezept.

hier also jetzt mein erstes foodporn-posting von heut mittag. die nächsten dann kommentarlos.

winti

letzte woche war ich wie gesagt in der schweiz zum aufbau. hier mein bericht (mit exklusiven touri-tipps!):

DONNERSTAG
gegen 3 eingeschlafen und um 5.45 wieder hoch, dann ne halbe stunde fürs anziehen und zähneputzen gerechnet und los.
am flughafen von der security wieder weggeschickt: „komm se ma inna stunde wieda!“ festgestellt, dass ich ne stunde zu früh aufgestanden bin.
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juhu!

ich hab jetzt ne webseite für over-forties! die schriftgrössen passen jetzt auch zu meinem vorhaben, mal wieder zum augenarzt zu gehen.

felix hat sie mir schick gemacht! die webseite und auch das blog.
was er genau gemacht hat schreibt er hier.

ich hatte mal wieder rumgejammert, dass mir diese ganzen einzelnen bilderreihen auf der alten webseite zu sehr voneinander getrennt wären. mein pseudo-minimalistisches layout hing mir schon ewig zum hals raus. viel zuviele klicks. ausserdem war es immer ein riesen murks, was dieses lightbox-plugin aus meinen bildern gemacht hat. die waren nie richtig scharf. sogar die sättigung hat die alte webseite irgendwie von alleine eliminiert.

jetzt muss ich nur noch alle bilder neu bearbeiten und hochladen (die meisten bildgrößen stimmen jetzt nicht mehr) und wo ich schonmal dabei bin die texte überarbeiten, mehr und bessere kunst machen (weil man die ja jetzt sieht) und bloggen.

trotzdem danke felix!