links

so, ich fang jetzt auch mal an mit der linkposterei. nützt ja nix.

zeit.de: Denn Bedeutung schlummert überall

wolfgang ullrich über die aby warburg ausstellung in siegen. wusste ich alles nicht. wieder was gelernt.

artinfo.com: An Open Letter From a Dancer Who Refused to Participate in Marina Abramovic’s MOCA Performance

Sara Wookey:

„I was expected to lie naked and speechless on a slowly rotating table, starting from before guests arrived and lasting until after they left (a total of nearly four hours). I was expected to ignore (by staying in what Abramovic refers to as „performance mode“) any potential physical or verbal harassment while performing. I was expected to commit to fifteen hours of rehearsal time, and sign a Non-Disclosure Agreement stating that if I spoke to anyone about what happened in the audition I was liable for being sued by Bounce Events, Marketing, Inc., the event’s producer, for a sum of $1 million dollars plus attorney fees.

I was to be paid $150.“

via anja steidingers facebook

donnerstag-blog.com: Die verschwundene Bilanz

großartiges blog, unbedingt abonnieren! (leider liefert der feed nur überschriften)

annika bender über den scheidenden hamburger kunstvereinsleiter waldvogel und hamburgs mittelmässigkeit:

„Man sollte daran erinnern, dass es in Hamburg lange vor dem Berliner „Haben und Brauchen“ bereits einen künstlerischen Schulterschluss gegen die Inanspruchnahmen durch ein neoliberal verblödetes Stadtmarketing gegeben hat. Nur zeigt nicht zuletzt das Ausstellungsprogramm des Gängeviertels, das etwas institutionelle und professionelle Unterstützung dieser Bewegung unbedingt gut getan hätte. So allerdings steuerten schlussendlich beide Seiten Richtung Mittelmäßigkeit: die protestierende Künstlersippe, die Institutionen nicht weniger. Nebenbei bemerkt: Was die Galerie der Gegenwart zuletzt mit der Bretterbude auf ihrem Vorplatz kundtat, war ja kaum mehr als die installative Demonstration dieser rundherum erreichten Mittelmaß. Die bereitstehende Personaldecke scheint leider nunmehr auf beiden Seiten derart ausgedünnt, dass solche verspäteten Kooperationsversuche kaum mehr noch vermögen.“

artefakt-sz.net: Kunstkritik als Gegengift

die macher vom donnerstag-blog erzählen in einem interview über ihre arbeit. selten deutlich.

Annika Bender:

„Vielleicht wollen wir uns auch nur nicht eingestehen, auf das falsche Pferd gesetzt zu haben. Wir haben uns alle mal mehr von Kunst und dem Kunstdiskurs versprochen. Die Kritik ist uns gewissermaßen auch ein Gegengift zur schleichenden Ernüchterung. Ich dachte eben tatsächlich mal: Hier geht’s um was! Und irgendwie wollen wir einfach nicht einsehen, dass mittlerweile eh alles Banane ist. Hast Du die Reyle-Ausstellung in den Deichtorhallen gesehen? Dann weißt Du, was ich meine.“

via dorothea schlüters facebook


 

 
erschütterndes interview mit alberto mugrabi, sohn einer sammlerdynastie die 800 warhols besitzt, der dem kritiker robert hughes, erklärt wieso er warhol sammelt: „I think warhol is probably the most visionary artist of our time. he’s an artist that has opened every door for every artist today.“
da hat jemand aber volle lotte durchblick.

via markus wirthmanns facebook

giordano-bruno-stiftung.ch/blog/: Intellektuelle Hipster

ganz interessant auch im zusammenhang mit der sexismusdebatte.

via boschblogs facebook