neue zipfel

merkwürdiges gefühl, wieder zipfel zu kneten. vor 8 jahren hab ich das schonmal gemacht. 50 000 zipfel waren das damals ungefähr. hatte mich in der zeitlichen kalkulation etwas verschätzt, musste das zipfel kneten deswegen nachts erledigen. tagsüber im atelier aufstellen und zurechtbiegen, nachts neue herstellen. um dabei vor eintönigkeit nicht wahnsinnig zu werden sah ich dabei soviel fern wie nie zuvor in meinem leben. zwei oder drei monate dauerte das und wurde so auch exakt am abend vor der vernissage fertig und zum glück sofort verkauft und daraufhin im rahmen der dauerausstellung eines rennomierten hamburger sammlers gezeigt. dort dümpelte es ein paar jahre vor sich hin und erarbeitete sich, wie man mir berichtete, wohl auch einen gewissen beliebtheitsstatus, zerfiel dabei aber auch langsam in seine einzelteile. (mehr …)

29,- euro pro tag

vor ungefähr einem monat erhielt ich einen anruf, ob ich interesse an einer gruppenausstellung im mai hätte — sie seien ein künstlerhaus, das als verein unter anderem auch ausstellungen organisiere.

ich sah mir die webseite an. über die geplante ausstellung fand ich zwar jede menge theoriekram, über das wichtigste jedoch kein wort: die teilnehmerliste. kein wunder: offenbar konnte man sich zu dieser ausstellung noch bewerben. es gab einen einsendeschluss und eine lange liste mit teilnahmebedingungen sowie ein bewerbungsformular zum download. (mehr …)