warum ich blogge

vor kurzem hat mir ein befreundeter künstler abends beim wein in erklärt, wieso künstler keine eigene webseite haben sollten. zumindest keine selbstbetriebene. das könne nämlich den anschein erwecken, man habe „es nötig“, man habe keine galerie, die das für einen besorge. ein erfolgreicher künstler liesse seine arbeiten, wenn überhaupt, nur über die galerie ins netz stellen. wenn man das selber mache sei das ein anzeichen dafür, dass es nicht so gut laufe. und den anschein dürfe man ja auf keinen fall erwecken.
das sei zwar scheisse aber was wolle man machen. „entweder du spielst mit oder du bist raus.“ (mehr …)