vernissagen hopping

mein telefon klingelt. ein freund, eigentlich kunsthistoriker, arbeitet beim radio als moderator. er sei gerade live auf sendung und wolle mich mal fragen, so als expertin, wie es sei, wenn man am selben tag wie andere, bedeutendere künstler eröffnen. er habe gerade meinen ehemaligen professor in der anderen leitung, der heute abend eröffne, gleichzeitig mit georg baselitz. (mehr …)

warten auf die pressesprecherin

ich bin extra früh gekommen, die sonne scheint, in einem staubigen hof sitzen die ausstellungsmacher vor einem schuppen im schatten. es sind allesamt hippies, auffallend flippig gekleidete streetart-künstlerinnen und junge haarige burschen mit baskenmützen. sie sitzen in einer reihe vor einem konferenztisch über formulare gebeugt und obwohl ich als einzige vor ihnen stehe scheinen mich nicht zu bemerken. es heisst, man warte noch auf die pressesprecherin, die gerade im stau stehe. (mehr …)

mal mal n dreieck rein

orr leute! könnt ihr endlich mal wieder aufhören, dreiecke und rhomben zu malen? ich hatte ja gehofft, das sei sone art lokale mode der hamburger szene, wo man nur noch nicht kapiert hat, dass der zug längst abgefahren ist (wenn man davon ausgeht, dass der hamburger kunstverein dem neuen formalismus schon vor fast 10 jahren eine ausstellung gewidmet hat, finde ich, reicht es langsam).
aber offenbar tue ich hamburg unrecht. der zug scheint erst jetzt auch in berlin angekommen zu sein. (mehr …)