update stintfangbebauung

gestern kam post vom “quartiersmanager” mit einem protokoll der letzten stadtteilkonferenz (das sich in einigen entscheidenden punkten nicht mit dem deckt, wie ich und auch andere besucher der veranstaltung das gesagte in erinnerung haben – die einzelnen punkte schreib ich die tage nochmal heraus) sowie einer offiziellen beschreibung des bauvorhabens (beide links laden pdfs).

bauprojekt am hafentor stintfang

ausserdem eine einladung zur nächsten stadtteilkonferenz, die

am 01.11.2011 um 14:30 Uhr
im Haus der Jugend Stintfang, Alfred-Wegener-Weg 3, 20459 Hamburg

stattfindet und zu der jeder hingehen kann…

abgesehen von der etwas gewöhnungsbedürftigen uhrzeit – welcher mensch hat wohl dienstags um 14.30 uhr zeit? – vielleicht trotzdem ein interessanter ort, seine mittagspause zu verbringen.
die tagesordung ist noch offen und vorschläge können per mail an info@grossneumarkt-fleetinsel.de geschickt werden.

hamburg

ein grund dafür dass ich immer noch in hamburg bin obwohl zwei drittel meiner bekannten und freunde längst weggezogen sind, war meine wohnung am kuhberg. vor 15 jahren, mein sohn war gerade geboren, bezogen wir diese kleine altbau-wohnung im portugiesenviertel an den landungsbrücken. im 4ten stock, direkt am stintfang, blicken wir direkt auf den alten elbpark, mit spechten, eichhörnchen und kaninchen als nachbarn. und wir können den hafen sehen, die kähne und das wasser. so eine wohnung, dachte ich, bekommt man nie wieder.

(mehr …)

…

„Es ist schlimmer als Sie denken“, warnt ein Insider am Telefon, es könne wirtschaftlich sein Ende sein, sich in dieser Sache zu äußern.

Obwohl es schwer ist, einem Kartell nachzuweisen, dass es ein Kartell sein will, Furcht genug, um ein Kartell zu sein, verbreitet es schon mal.

als künstler bekommt man wirklich depressionen wenn man das liest

* * *

[nachtrag]
noch besser eigentlich aber ist der text zum selben thema von Andreas Koch und Peter K. Koch:
Provinz in Berlin / Zum vorläufigen Aus der Berliner Kunstmesse Art Forum – lesen!