hab ich was verpasst? – bilder

mitgeholfen haben

ina bruchlos
stefanie clemen
christine ebeling
inge krause

inge kam im atelier vorbei als ich vorübergehend zu erblinden drohte, und überhaupt nicht mehr wusste, was ich tat. ich benötigte dringend ein zweites paar augen und zwar gute. inges augen kennen meine arbeit nun schon seit einigen jahren und ich schätze ihre arbeit über alle massen – die besten voraussetzungen also für eine vertrauensvolle beratung. vertrauensvoll insofern ich all ihre ratschläge sofort am nächsten tag 1:1 abarbeitete. „mach das hier dunkler“ „hier fehlt ein schatten“ „hier musst du das fell ändern“ usw.
mit inge an der seite konnte ich sogar soetwas wie eine heilung erleben: ich konnte wieder sehen.

christine hat wie bei all meinen anderen plastischen arbeiten auch hier die umsetzung der mechaniken übernommen. ausserdem hat sie beim aufbau der installation „Hab ich was verpasst“ geholfen und ist mit mir zu conrad gegurkt nachdem, wie üblich, der motor kurz nach der montage kaputt ging.

stefanie kam vorbei als ich während der hängung kurz davor war, alles hinzuschmeissen, und half mir, die malerei zu hängen. wir kloppten kiloweise stahlnägel in die wände und hängten die hälfte der 80 collagen je 3 cm tiefer. währenddessen verdrückten wir 2 packungen gummibärchen: „gut gegen die unterzuckerung“.

ina kam kurz nach dem transport, als sich die galerie noch im schrottzustand befand. ina brachte eine thermoskanne kaffee mit und half mir, zu kapieren, dass meine ursprüngliche planung falsch war. wir waren essen bei andronaco und frank und ich bekamen jeder ein exemplar ihres neuen buches (auf dem markt ab 1. mai), was mich in den folgenden tagen in der s-bahn bei laune hielt.

euch 4 frauen bin ich zutiefst dankbar.