heute mach ich home-office. ich hab mein wochenende hab ja nun geopfert für 2 echte arbeitstage: die „lange nacht der beusselstraße 47“. und es gibt wirklich nix anstrengenderes als eigene ausstellungen zu beaufsichtigen.
nee, mal im ernst: nächstes jahr mach ich das auf jeden fall wieder. wieder während der artweek, so wie alle anderen offenen ateliers ja auch, die was vom artweek-kuchen abhaben wollen. nächstes jahr dann auch mit eigenem limosinen-shuttleservice. kuchen und würstchen-catering hatten wir ja schon.
ich hab auch gehört, die berliner galerien hätten das mit den free drinks wieder etwas runtergefahren. wenn sich das mit dem kuchen und den würstchen im „wohlfühlatelier kelm“ also rumspricht, vielleicht kommen die dann ja nächstes jahr alle zu mir.

nee aber mal im ernst: der hauptgrund, das offene atelier während der artweek zu machen, ist natürlich der, dass ich dann selber nicht da hingehen kann. ich muss also kein schlechtes gewissen haben, wenn ich wieder nicht zur artweek geh – ich hatte ja zu tun.
die werbung auf facebook hat übrigens auch was gebracht. jeder zweite der reinkam meinte, er käme wegen des kuchens.
aber auch sonst war mein offenes-atelier sehr erfolgreich. die 5-fache ausführung meiner 10-seitigen preisliste wurde zum beispiel von vielen ausdrücklich gelobt.

nee, aber jetzt wirklich mal im ernst: an beiden tagen zusammen waren es genau 35 gäste, auf 39 quadratmetern (klofläche mit eingerechnet) also volles haus. und gestern, am sonntag, um punkt 18 uhr, hab ich die tür zugeknallt und alle die nicht gekommen sind sofort bei facebook entfreundet.
ich hatte auch ein paar VIPs zu gast. franca zum beispiel, die extra aus hamburg angefahren kam, außerdem 3 verwandte, die ganz aus berlin-wannsee anreisten und die ich deswegen auch nur alle 10 jahre treff. total umgehauen hat mich aber das auftauchen eines alten schulkameraden, den ich vor 30 jahren das letzte mal gesehen hab und der einen kurzen hauch von erinnerung in mir wach rief, an die gruselige kleinstadt in der wir aufwuchsen, meine schreckliche jugend und schulzeit und dass dies alles vielleicht doch garnicht so scheisse war.
und natürlich henrieke, die mit mir unter anderen die 2 kisten bier in den 3. stock hochgewuchtet hatte, leider komplett umsonst (kein einziges bier wurde angerührt).
und damit komme ich zum schluss noch kurz zum überhaupt besten bei solchen veranstaltungen: felix, mein mann, und ich brauchen den rest des jahres keinen alkohol mehr kaufen – wir haben jetzt alles da!

Aber das mit dem Alkohol…-versteh ich nicht:keiner hat was getrunken? is doch jetzt mal ganz ganz merkwürdig. Gibt’s doch quasi nich. Was war da los?!
Super, als wäre ich dabei gewesen!
Super! „wohlfühlatelier kelm“ – totales Alleinstellungsmerkmal!
Das mit dem Alkohol kann ich in meinem Fall erklären: er war nicht so aufdringlich griffbereit, wie man das sonst kennt, man hätte sich ein Glas und eine Flasche nehmen müssen und selbst befüllen, und das wirkt dann gerne auch mal so Alki-mäßig, und es war ja auch noch hell draußen… wenn deine Assistenten das nächste mal mit Tablett rumgehen, wo man auf die Schnelle mal was nehmen kann, geht das weg wie geschnitten Brot. Aber dann habt ihr keinen Jahresvorrat mehr, du und dein süßer Felix!
Ich wäre gerne gekommen, um mir die Bilder genauer anzusehen; denn was Du auf Facebook zeigst, ist toll. Leider war Dienst, hoffentlich gibt’s bald ne Wiederholung.
Ich bin leider zu weit weg (Österreich) sonst hätte ich den Schulkameraden aus der dusagstes! Kleinstadt gern begleitet. LG mal auf diesem weg!
So schade, dass ich das verpasst habe und leider nicht mal drumherum die Zeit gefunden habe :(