mein kleiner beitrag zu #metoo

langsam scheint das interesse an #metoo, zumindest in meiner facebook-timeline, abzuflauen. ein paar frauen haben schüchtern ein kommentarloses #metoo abgesetzt, ich hab das auch gemacht, und viele männer und wenige frauen haben sich darüber aufgeregt.

ich wollte dazu eigentlich auch garnichts mehr schreiben, das haben schon genug andere gemacht. ausserdem glaube ich langsam auch nicht mehr daran, dass man bei denen, die fragen, ob wir frauen etwa keine blumen mehr geschenkt bekommen wollen, mit argumenten irgendwas ausrichten kann. oder bei denen sich um die genies sorgen (die ja immer schon komplizierte persönlichkeiten waren) oder die autonomie der kunst. (mehr …)

rezension meines atelierwochenendes

heute mach ich home-office. ich hab mein wochenende hab ja nun geopfert für 2 echte arbeitstage: die „lange nacht der beusselstraße 47“. und es gibt wirklich nix anstrengenderes als eigene ausstellungen zu beaufsichtigen.

nee, mal im ernst: nächstes jahr mach ich das auf jeden fall wieder. wieder während der artweek, so wie alle anderen offenen ateliers ja auch, die was vom artweek-kuchen abhaben wollen. nächstes jahr dann auch mit eigenem limosinen-shuttleservice. kuchen und würstchen-catering hatten wir ja schon.
ich hab auch gehört, die berliner galerien hätten das mit den free drinks wieder etwas runtergefahren. wenn sich das mit dem kuchen und den würstchen im „wohlfühlatelier kelm“ also rumspricht, vielleicht kommen die dann ja nächstes jahr alle zu mir.
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Lange Nacht der Beusselstraße 47

sie findet tagsüber statt.

und zwar bei mir im atelier. es gibt kaffee und kuchen und dazu hänge ich bilder auf, und falls du also wegen der artweek sowieso in berlin bist, würde es mich freuen wenn du vorbei kommst und mir gesellschaft leistest!

die öffnungszeiten sind:

SAMSTAG, den 16.9. von 14 bis 19 uhr
SONNTAG, den 17.9. von 14 bis 18 uhr

die adresse ist:

beusselstraße 47
vorderhaus, 3. stock.
10553 Berlin

2 minuten zufuss vom S-bahnhof beusselstraße.

am ZOB

felix und ich sitzen träge am hamburger ZOB auf einer bank. die sonne knallt, wir sind viel zu früh und verpicknicken schonmal unseren reiseproviant.
alle paar minuten kommen flaschensammler vorbei und durchwühlen die mülltonne direkt neben mir. erst erschrecke ich mich immer aber nach dem zweiten oder dritten sammler hab ich mich daran gewöhnt.

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