hier kommt jetzt der zweite teil meiner interviewreihe mit berliner malerinnen. und weil konsequenz mein zweiter vorname ist diesmal ohne malerin. stattdessen hab ich den berliner nicht-maler sebastian zarius interviewt. (mehr …)
wie ich die artweek fand
zur artweek fällt mir diesmal leider nicht viel ein. das liegt aber weniger an der artweek, als am zeitmangel, da ich ja fotografieren musste und kein multitasking kann.
deswegen jetzt auch nur ein paar kurze notizen, die ich hier mal einfach so unsortiert ausschütte:
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große artweek foto-reportage
früher
48 minuten neukölln
ich bin verabredet mit hugo, einem ehemaligen kommilitonen aus hamburg, den ich, wie die meisten meiner neuen berliner kontakte, in hamburg noch nicht kannte.
„du kommst mir so bekannt vor, kennen wir uns von der hfbk?“
„kann mich nicht erinnern aber gib mal deine nummer!“
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viele fliegen und ein kuckuck
mit 15 hatte ich zu weihnachten eine feldstaffelei und einen braunen plastikkoffer mit ölfarben bekommen. ich glaub es waren lukas-studiofarben, also garnicht so schlecht, nur die tubengrösse wie tuschkasten-deckweiss.
an meinem ersten bild malte ich genau eine woche. eine woche weil es die „projektwoche“ in der schule war, ich hatte den ölmalkurs gewählt.
aufgrund von männlichen kursteilnehmern war ich nicht so richtig bei der sache, was erklärt, warum ich nur dieses eine bild malte. für mehr als eins hätte aber auch die farbe nicht gereicht. (mehr …)
ich bin ja keine kamera
seit „inside the painter“s studio“ träume ich davon, ne interviewreihe mit befreundeten berliner malerinnen zu machen. nach meinem grossen lexikon projekt, das schon bei A wieder einschlief, tue mich aber etwas schwer, irgendwelche neuen „serien“ anzukündigen, ich bin offenbar doch eher so der einzelstück-tüp.
deswegen fang ich jetzt einfach mal an. kann sein dass dies das einzige interviw bleibt, kann sein, dass noch welche kommen.
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freier abend und ein tipp
ich bekomme am tag im schnitt so 10 einladungen zu ausstellungen. immer noch diverse per post, per mail und bei facebook kuck ich schon garnicht mehr hin. (mehr …)
meine mittelgrosse gallery weekend reportage
langsam werden mir meine gallery weekend berichte peinlich. die zeitungen sind voll mit endlosen must-see-listen, immer geheimere geheimtipps und immer grössere weltstars, interviews mit stargaleristen, die von heissen koks-nächten in limousinen mit den reichsten sammlern der welt berichten, und ich fahr zur potsdamer strasse, trink 1 glas sauren wein und bin vor 22 uhr wieder zuhause.
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meine desinteresse top-10
wer auf ausstellungen „interessant“ sagt meint ja bekanntlich das gegenteil. wenn ich „interessant“ sage meine ich aber genau das.
das liegt nicht daran, dass ich die szene-sprache doof finde (was ich tue), sondern vor allem halte ich es tatsächlich für eine auszeichnung, etwas „interessant“ zu finden, einfach weil es so selten vorkommt.
hier mal meine aktuelle top-10 der dinge die mich NICHT interessieren:
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